Batcave

Einträge für Batcave, ein Stil bzw. eine düster-rockige Musikrichtung die noch deutlich vom Punk beeinflusst war. Es war ein Musikstil der frühen 80er, der in Amerika auch Death-Rock genannt wird. Anhänger des Batcave-Stils erkennt man oft an Iro­ke­sen­fri­sur oder hoch­tou­pierten, schwarzen Haaren, die an klassische Punks erinnern. Im Zusammenhang mit Batcave findet man deshalb auch die Bezeichnung "Gothic Punk". Soweit zu den typischen Klischees die dieser Musikrichtung anhaften. Der Begriff "Batcave" bezieht sich eigentlich auf einen Londoner Nachtclub, der von 1982 bis 1985 die Keimzelle der britischen Gothic-Szene bildete. Deshalb ist der Batcaver im eigentlichen Sinne der einzig legitime Vorfahre der heutigen Schwarzen Szene. Musikalisch zwischen düsterem Punk und minimalistischem Postpunk, ist Batcave im Grunde die Mutter aller späteren Gothic-Spielarten.

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  • Gang Of Four

    Angesehene und einflußreiche, aber kommerziell relativ erfolglose Post-Punk-Band aus Leeds. Neben politischen bzw. gesellschaftskritischen Texten, lag das Hauptaugenmerk der Band auf der Rhythmusgruppe, d.h. auf treibenden, zappeligen Funk-Dance-Rhythmen, gepaart mit Stakkato-Gitarrensalven. Ihr Agit-Pop Album "Entertainment!" aus dem Jahre 1979 ist noch heute in jeder anspruchsvollen Bestenliste zu finden und Bands wie Franz Ferdinand, Radio 4, The International Noise Conspiracy und Maximo Park verweisen gerne auf die "Gang Of Four" als Inspirationsquelle.

     
  • Chumbawamba

    Wahrscheinlich liegt man nicht so falsch wenn Chumbawamba irgendwann in der Rückschau als One-Hit-Wonder auftauchen, denn "Tubthumping" war 1997 mehr als nur ein Underground-Hit und weitere Details stoßen in diesem Geltungsbereich ja allgemeinhin auf Desinteresse.

     
  • Athlete

    Mit ihrem Debüt-Album "Vehicles & Animals" hat die Londoner Band Athlete direkt einen zeitlosen Britpop-Klassiker abgeliefert. Das ist aber nicht ganz so positiv wie es klingt, denn seit 1997 wissen wir ja, daß Britpop keineswegs zeitlos ist. Es bleibt also manchmal ein etwas fader Beigeschmack bei diesem altem Wein in neuen Schläuchen. Oder anders formuliert, zu wenig Flaming Lips und Beta Band hier, zuviel Space und Eskobar dort.