In den späten 80er Jahren kannte man Goodbye Mr. Mackenzie weil sie kurzfristig als die große schottische Gitarrenpop-Hoffnung gefeiert wurden und mit "The Rattler", "Face to Face" zwei achtbare Indie-Hits hatten. Mitte der 90er Jahre kannte man Goodbye Mr. Mackenzie nur noch weil deren Sängerin Shirley Manson jetzt mit der Band Garbage großen Erfolg hatte.

Heute kennt niemand mehr Goodbye Mr. Mackenzie, aber es hätte auch anders kommen können... Einige frühere Mitglieder der "Mackenzies" spielen heute in der Band "Isa & The Filthy Tongues". 4 Songs der Band sind derzeit im Film "New Town Killers" von Richard Jobson (Ex-The Skids) zu hören.

[PoprockUnion 12/2008]

 

Bandmitglieder:  Martin Metcalfe (vocals), John Duncan (guitars), Shirley Manson (keyboards, vocals), Rona Scobie (keyboards, vocals), Fin Wilson (bass), Derek Kelly (drums)

Musikstil:  Indie-Rock, Gitarrenpop

Vergleichbare Bands:  Deacon Blue , The Go-Betweens, Danny Wilson, Prefab Sprout, Aztec Camera, Isa & The Filthy Tongues, Big Country


Ausgewählte Diskographie:

Good Deeds And Dirty Rags (LP, 1989) 
Hammer And Tongs (LP, 1991)  
Goodbye Mr. Mackenzie (Compilation, 1991) 
Five (LP, 1994)

Song-Empfehlungen:

1. The Rattler
2. Blacker Than Black
3. Goodbye Mr. Mackenzie
4. Open Your Arms
5. Love Child
6. Face To Face
7. Goodwill City



  • Pardon Ms. Arden

    Passend zum gefühlten Sommeranfang und gewissermaßen als melodiegeladenen Ostergruß, schickte uns Bastian Hager von I Hate Music Records das Albumdebüt von Pardon Ms. Arden. Das Erstlingswerk dieser jungen Münchner Band heißt "I Bet You're Pardon Ms. Arden" und erscheint im April 2007. Der ausführliche und blumig-wortgewaltige Infobrief der Plattenfirma sagt über diese Band, daß man diese drei Musiker ungestraft in die große Schublade mit bzw. zwischen Oasis und Mando Diao stecken darf.

     
  • Eels

    Zu Beginn ihrer Karriere machte Ober-Aal "E" mit seinen Eels einen feinen, ruhigen Gitarren-Pop. Danach wurde es poppig-bedrückend, später etwas niedlich-sarkastisch und dann krautrockig. Insgesamt ist Mastermind "E" also ein recht vielseitiger Kautz, der es immer versteht seine momentane Gefühlslage in den Songs widerzuspiegeln. Deshalb muß man die Eels eher als Gesamtkunstwerk betrachten und mögen, ansonsten wird einem diese musikalische Selbsthypnose insgesamt verschroben und richtungslos vorkommen.

     
  • Razorlight

    Komisch, in der Vergangenheit haben wir ja gerne mal die Band Razorlight als Vergleich herangezogen, scheinbar ist aber niemandem die fehlende Bandinfo aufgefallen. Na ja, möglicherweise fehlen hier einfach zu viele wichtige Künstler, so daß selbst die Redaktion den Überblick verloren hat.