Ihr Debut "The sun is often out" ist ein tolles, dynamisches Album. Mit geschickten Breaks, rohen Gitarren und emotionalem Gesangsstil geben die Longpigs ihren Songs die nötige Spannung und Energie. Durch die vielen Single-Auskopplungen (sowie solch tollen B-Seiten wie Whiteness, Sweetness) ist hier aber schon der Höhepunkt des Schaffens erreicht worden.

Das zweite Album der Longpigs "Mobile Home" ist nämlich eine wahre Enttäuschung auch wenn man es als Weiterentwicklung verstehen soll. Nachdem ihre Plattenfirma "Mother Records" im Jahre 2000 dicht gemacht wurde, lösten sich auch die Longpigs auf. Gitarrist Richard Hawley begann eine Solokarriere. Sänger Crispin Hunt singt heute bei der Band Gramercy.

[PoprockUnion 09/2000]

 

Bandmitglieder:  Crispin Hunt (vocals, guitars), Richard Hawley (guitar), Simon Stafford (bass), Dee Boyle (drums)

Musikstil:  Britpop, Indie-Rock

Vergleichbare Bands:  Radiohead, Third Eye Blind, Marion, Shed Seven, Catherine Wheel, Idlewild


Ausgewählte Diskographie:

The sun is often out (LP, 1998) 
Mobile Home (LP, 2000)


Song-Empfehlungen:

1. Lost Myself
2. Far
3. On and On





  • 10 Foot Pole

    10 Foot Pole sind eine amerikanische, vom "Straight Edge" beeinflusste, Punk-Pop-Band, vielleicht auch eine Skater-Punk-Band. Jedenfalls sind die Kalifornier heutzutage schon fast so etwas wie Veteranen, da sie mit Subliminable Messages (2004) bereits ihr 7. Album vorlegen.

     
  • Test Icicles

    Hört man das Debüt-Album der britischen Test Icicles zum ersten Mal, dann wird man ein wenig überrascht sein, denn der musikalische (Irr)Weg der hier eingeschlagen wird, ist in weiten Teilen so gar nicht massenkompatibel. Es darf gebrüllt werden und geurteilt nach den Künstlernamen der Band-Mitglieder, dann ist dies auch gar kein Zufall. Scheinbar versuchen die Test Icicles mit subtilen Synthie-Einlagen und einem Funky-Dance-Beat, den NME behutsam von den Vorzügen des Death Metals bzw. Grindcores zu überzeugen.

     
  • Anthony's Attic

    Anthony's Attic kommen aus Hamburg, schickten uns vor einigen Tagen ihre Tonträger und erfüllen seitdem unsere Redaktionsräume mit dem Klang ihrer fröhlich-exzentrischen Partymusik. Bevor der altersweise Leser unseres kleinen Online-Magazins jetzt vorschnell an James Last "Non-Stop Dancing '77" denkt, korrigieren wir uns selbst, betonen lieber die Exzentrik und verweisen ferner auf die nervöse Gitarrenarbeit und Rhythmik des ursprünglichen New-Wave.