Schätzungsweise im Jahre 1977 (sic!) haben die Paddingtons ihr Debüt-Album "First comes first" aufgenommen. Zusammen mit dem Top-Produzenten Owen Morris (Oasis, The Verve, Ash) ist es dieser bislang unbekannten Band aus dem englischen Hull gelungen, die schönsten bislang unveröffentlichten Songs der Buzzcocks und Libertines auf einem Album zu vereinen.

Dieser zukünftige 30Min.-Klassiker wurde im November 2005 auf Alan McGees (Gründer von Creation Records, 1983-99) Poptones-Label veröffentlicht und kann bedenkenlos erworben werden. Kurzweiliger Indie-Punkrock allerbester Sorte, der das Eisen dort schmiedet wo es noch heiß ist, wobei die Betonung natur- und trendgemäß eindeutig auf dem "noch" liegt!

[PoprockUnion - 11/2005]


Bandmitglieder:  Tom Atkin (vocals), Marv Hines (guitar), Josh Hubbard (guitar), Lloyd Dobbs (bass), Grant (drums)

Musikstil:  Indie Rock, Punk Rock

Vergleichbare Bands:  The Libertines, Buzzcocks, The Ordinary Boys, The Strokes, The Others


Ausgewählte Diskographie:

First Comes First (LP, 2005) 
No Mundane Options (LP, 2008)


Song-Empfehlungen:

1. Panic Attack
2. 50 To A £
3. Sorry
4. 21
5. Stand Down
6. What's The Point in...





  • Doves

    Die englische Musikpresse ist ja dafür bekannt, daß man gerne mal bislang relativ unbekannte Künstler über den grünen Klee lobt um einen neuen Hype loszutreten. So geschehen auch mit den Doves aus Manchester und ihrem Album "The Last Broadcast", allerdings nicht zu Unrecht, denn hierbei handelt es sich wirklich um eine tolle Platte die sich nach mehrmaligem Hören erst so richtig entfaltet. Außerdem haben die Doves mit den Song "Pounding" den schönsten Indie-Konsens-Tanzfächenfüller des Jahres 2002 abgeliefert, was sie in Zukunft für noch größere Aufgaben qualifizieren dürfte.

     
  • Audioweb

    Audioweb eine Band aus Manchester die versuchte mit Dancehall und Reggae-Einflüssen den damaligen Britpop-Trend zu bereichern. Vergebens, wie wir heute wissen. Ihr größter Chart-Erfolg war die Cover-Version von Bankrobber (The Clash).

     
  • The Ordinary Boys

    Nachdem The Ordinary Boys auf ihrem Debut-Album "Over the Counter Culture" noch sehr Jam-lastig daher kamen (Maybe Someday , Talk Talk Talk , Week in, Week out), schlagen sie auf "Brassbound" ein wenig mehr die White-Ska -Richtung ein. Kurz gesagt, bei einigen Songs haben offensichtlich Madness und Specials Pate gestanden, was keine schlechte Verwandtschaft ist. Diese Entwicklung vollzog sich auch nicht ganz unvermittelt, da die Ordinary Boys bereits für ihr erstes Album die Cover-Version von "Little Bitch" ( The Specials ) aufnahmen.