Sie gehören zu den führenden Köpfen bzw. Frisuren der New Romantic-Bewegung aus den frühen 80er Jahren. Mich persönlich störten an "A Flock Of Seagulls" eigentlich nur die dämlichen Frisuren, die Musik empfand ich immer als äußerst abwechslungsreich. Nicht zuletzt, weil ich sie jahrelang mit den Psychedelic Furs verwechselt habe, aber das ist eine andere Geschichte.


[PoprockUnion 04/2001]

Bandmitglieder: Mike Score, Ali Score, Frank Maudsley, Paul Reynolds, Gary Steadnin, Chris Chryssaphis
    
Musikstil/-Genre: Synthie-Pop, Wave-Pop
    
Vergleichbare Bands: Classix Nouveaux, Ultravox, China Crisis, Naked Eyes, Spandau Ballet, The Psychedelic Furs, Duran Duran

Ausgewählte Diskographie:

A Flock Of Seagulls (LP, 1982)
Listen (LP, 1983)
The Story Of A Young Heart (LP, 1984)
Dream Come True (LP, 1985)
The Light At The End Of The World (LP, 1995)
   
Song-Empfehlungen:

1. I Ran (So Far Away)
2. Wishing (I Had A Photograph Of You)
3. Modern Love Is Automatic
4. Space Age Love Song
5. The More You Live, The More You Love
6. Rainfall

  • Doves

    Die englische Musikpresse ist ja dafür bekannt, daß man gerne mal bislang relativ unbekannte Künstler über den grünen Klee lobt um einen neuen Hype loszutreten. So geschehen auch mit den Doves aus Manchester und ihrem Album "The Last Broadcast", allerdings nicht zu Unrecht, denn hierbei handelt es sich wirklich um eine tolle Platte die sich nach mehrmaligem Hören erst so richtig entfaltet. Außerdem haben die Doves mit den Song "Pounding" den schönsten Indie-Konsens-Tanzfächenfüller des Jahres 2002 abgeliefert, was sie in Zukunft für noch größere Aufgaben qualifizieren dürfte.

     
  • Audioweb

    Audioweb eine Band aus Manchester die versuchte mit Dancehall und Reggae-Einflüssen den damaligen Britpop-Trend zu bereichern. Vergebens, wie wir heute wissen. Ihr größter Chart-Erfolg war die Cover-Version von Bankrobber (The Clash).

     
  • The Ordinary Boys

    Nachdem The Ordinary Boys auf ihrem Debut-Album "Over the Counter Culture" noch sehr Jam-lastig daher kamen (Maybe Someday , Talk Talk Talk , Week in, Week out), schlagen sie auf "Brassbound" ein wenig mehr die White-Ska -Richtung ein. Kurz gesagt, bei einigen Songs haben offensichtlich Madness und Specials Pate gestanden, was keine schlechte Verwandtschaft ist. Diese Entwicklung vollzog sich auch nicht ganz unvermittelt, da die Ordinary Boys bereits für ihr erstes Album die Cover-Version von "Little Bitch" ( The Specials ) aufnahmen.