Eine schottische Band mit vielen Mitgliedern und großer Anhängerschaft. Getreu dem Motto, was nicht richtig modern ist, kann auch nicht unmodern werden, bewegen sie sich konsequent auf der Schwelle zur Popularität. Im Zweifelsfall backen Belle & Sebastian aber  lieber kleine Brötchen, damit sich die Nachfrage auf mittlerem Niveau hält und der Sell-Out vermieden wird. Dabei können sie so ziemlich alles, denn vom poppigen Ohrwurm bis hin zum ruhigen Folksong ist alles dabei und ihre Entwicklung ist mit Sicherheit noch nicht abgeschlossen.


[PoprockUnion 04/2004]

Bandmitglieder: Stuart Murdoch (vocals), Bob Kildea (bass), Mick Cook (guitar, trumpet), Stevie Jackson (guitar), Isobel Campbell (vocals, cello), Chris Geddes (keyboards), Sarah Martin (violin, vocals), Richard Colburn (drums)
    
Musikstil: Indie-Pop, Indie-Folk

Vergleichbare Bands: Hefner, Astrid, Aberfeldy, Adam Green, The Shins, Nick Drake, The Reindeer Section
    

Ausgewählte Diskographie:

    Tigermilk (LP, 1996)
    If You're Feeling Sinister (LP, 1996)
    The Boy With The Arab Strap (LP, 1998)
    Fold Your Hands Child, You Walk Like A Peasant (LP, 2000)
    Storytelling (LP, 2002)
    Dear Catastrophe Waitress (LP, 2003)
    The Life Pursuit (LP, 2006)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Legal Man
    2. The Wrong Girl
    3. Jonathan David
    4. Step Into My Office, Baby
    5. I'm A Cuckoo
    6. Funny Little Frog
    7. The Blues Are Still Blue

  • Doves

    Die englische Musikpresse ist ja dafür bekannt, daß man gerne mal bislang relativ unbekannte Künstler über den grünen Klee lobt um einen neuen Hype loszutreten. So geschehen auch mit den Doves aus Manchester und ihrem Album "The Last Broadcast", allerdings nicht zu Unrecht, denn hierbei handelt es sich wirklich um eine tolle Platte die sich nach mehrmaligem Hören erst so richtig entfaltet. Außerdem haben die Doves mit den Song "Pounding" den schönsten Indie-Konsens-Tanzfächenfüller des Jahres 2002 abgeliefert, was sie in Zukunft für noch größere Aufgaben qualifizieren dürfte.

     
  • Audioweb

    Audioweb eine Band aus Manchester die versuchte mit Dancehall und Reggae-Einflüssen den damaligen Britpop-Trend zu bereichern. Vergebens, wie wir heute wissen. Ihr größter Chart-Erfolg war die Cover-Version von Bankrobber (The Clash).

     
  • The Ordinary Boys

    Nachdem The Ordinary Boys auf ihrem Debut-Album "Over the Counter Culture" noch sehr Jam-lastig daher kamen (Maybe Someday , Talk Talk Talk , Week in, Week out), schlagen sie auf "Brassbound" ein wenig mehr die White-Ska -Richtung ein. Kurz gesagt, bei einigen Songs haben offensichtlich Madness und Specials Pate gestanden, was keine schlechte Verwandtschaft ist. Diese Entwicklung vollzog sich auch nicht ganz unvermittelt, da die Ordinary Boys bereits für ihr erstes Album die Cover-Version von "Little Bitch" ( The Specials ) aufnahmen.