Bernard Butler war einmal der musikalische Kopf der Band Suede, bis er sich mit Sänger Brett Anderson überwirft und daraufhin die Band verläßt. Bevor er aber ganz und gar alleine weitermachte, raufte er sich zwischenzeitlich noch mit dem Sänger David McAlmont zusammen. Aber nach zwei achtbaren Singles als McAlmont & Butler waren die beiden auch schon wieder achtbare Singles.

Scheinbar läßt sich Bernard Butler nicht gern reinreden, so daß er fortan auch noch den Gesangspart selbst übernahm. Die Kritiker lobten seinen Mut, aber mittlerweile hört man, daß Bernard Butler nach einem weiteren Versuch mit David McAlmont wieder bei Brett Anderson gelandet ist.


[PoprockUnion 04/2002]

Mitglieder: Bernard Butler (vocals, guitar)
     
Musikstil: Singer-/Songwriter, Gitarrenpop
    
Vergleichbare Bands: Mc Almont & Butler, The Tears


Ausgewählte Diskographie:

    People Move On (LP, 1998)
    Friends And Lovers (LP, 1999)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Stay
    2. Not Alone
    3. A Change Of Heart
    4. You Must Go On

  • Hurricane #1

    Zusammengefummelt aus Ride-Überresten, genauer gesagt dem Ex-Ride-Gitarristen Andy Bell, tischen Hurricane #1 Kurzlebiges anstelle von Kurzweiligem auf. Während man die Single-Auskopplungen durchweg noch als heiß bezeichnen kann, findet man auf den Alben durchweg nur noch kalten Kaffee.

     
  • Badly Drawn Boy

    Damon Gough, der Mann hinter Badly Drawn Boy trägt ständig eine Wollmütze welche ihm irgendwie eine mystische Aura verleiht. Anders ist es nicht zu erklären, denn er wirkt mit dieser Mütze so zerbrechlich und ehrlich, daß man ihm ungesehen einen Unfallwagen zum Neupreis abkaufen würde. Glücklicherweise verkauft der Badly Drawn Boy harmonisch-melancholische Popmusik, wie sie nur in England erfolgreich gemacht wird.

     
  • EMF

    EMF kamen zu jener Zeit (1991) als gerade der Madchester/Rave-Ausverkauf begann. Möglicherweise waren sie auch selber schon die Vorboten des Sell-Out, da sie wie eine gecastete Boyband wirkten. Trotzdem konnten sie ein paar große Charterfolge feiern und gerade der Überhit "Unbelievable" wird immer die Hymne des Rave-Musikphänomens bleiben.