Del Amitri aus Schottland machen einen feinsinnigen, aber gänzlich zeitlosen Folkrock, was im Umkehrschluß dann auch bedeutet, daß sie niemals modern und weit bekannt sein werden. In Schottland sind sie aber immerhin so bekannt, daß Del Amitri 1998 den offiziellen Song "Don't come home to soon" der schottischen Fußballnationalmannschaft für die WM in Frankreich singen durften. Der Song "Tell her This" schaffte es sogar in eine Folge der amerikanischen Fernsehserie "Scrubs". Ansonsten dürfte wohl "Nothing Ever Happens" aus dem Jahre 1990 der größte Hit für Del Amitri gewesen sein.


[PoprockUnion 04/2004]

Mitglieder: Justin Currie (vocals, bass), David Cummings (guitar), Iain Harvie (guitar), Andy Alston (keyboards), Brian McDermott (drums)
    
Musikstil: Folk-Rock, Gitarrenpop
    
Vergleichbare Bands: The Waterboys, The Levellers, Aberfeldy, Tom Petty, The Proclaimers
 


Ausgewählte Diskographie:

    Waking Hours (LP, 1989)
    Change Everything (LP, 1992)
    Twisted (LP, 1995)
    Some Other Sucker's Parade (LP, 1997)
    Can You Do Me Good? (LP, 2002)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Nothing ever happens
    2. Always the last to know
    3. Roll To Me
    4. Tell Her This
    5. Kiss This Thing Goodbye
    6. Be My Downfall
    7. Driving With The Brakes On

  • Doves

    Die englische Musikpresse ist ja dafür bekannt, daß man gerne mal bislang relativ unbekannte Künstler über den grünen Klee lobt um einen neuen Hype loszutreten. So geschehen auch mit den Doves aus Manchester und ihrem Album "The Last Broadcast", allerdings nicht zu Unrecht, denn hierbei handelt es sich wirklich um eine tolle Platte die sich nach mehrmaligem Hören erst so richtig entfaltet. Außerdem haben die Doves mit den Song "Pounding" den schönsten Indie-Konsens-Tanzfächenfüller des Jahres 2002 abgeliefert, was sie in Zukunft für noch größere Aufgaben qualifizieren dürfte.

     
  • Audioweb

    Audioweb eine Band aus Manchester die versuchte mit Dancehall und Reggae-Einflüssen den damaligen Britpop-Trend zu bereichern. Vergebens, wie wir heute wissen. Ihr größter Chart-Erfolg war die Cover-Version von Bankrobber (The Clash).

     
  • The Ordinary Boys

    Nachdem The Ordinary Boys auf ihrem Debut-Album "Over the Counter Culture" noch sehr Jam-lastig daher kamen (Maybe Someday , Talk Talk Talk , Week in, Week out), schlagen sie auf "Brassbound" ein wenig mehr die White-Ska -Richtung ein. Kurz gesagt, bei einigen Songs haben offensichtlich Madness und Specials Pate gestanden, was keine schlechte Verwandtschaft ist. Diese Entwicklung vollzog sich auch nicht ganz unvermittelt, da die Ordinary Boys bereits für ihr erstes Album die Cover-Version von "Little Bitch" ( The Specials ) aufnahmen.