Alternative Rock

Die Bezeichnung Alternative Rock benutzen wir zumeist als Oberbegriff für amerikanische Rockmusik der 1990er/2000er-Jahre - härtere Rockmusik abseits des Mainstream- und Altherren-Rocks. Der Begriff “Alternative” lässt viele Abgrenzungen zu. Für unsere Musikstil-Rubriken beinhaltet der Alternative Rock nicht die Musikrichtung "Independent" bzw. Indie Rock. Indie-Musik hat für uns eher einen britischen bzw. europäischen Bezug.
  • Dead Or Alive

    Tanzbaren, eingängigen Plastik-Pop ohne jegliches Format hatten sich Dead or Alive gegen Mitte der 80er-Jahre auf die Fahne geschrieben. Nachdem sie dafür dann auch noch Stock/Aitken/Waterman als Produzenten verpflichteten, sahen die Kritiker die Band lieber tot als lebendig. Dabei hatte die Band zu Beginn der 80er noch als Gothic-Rock-Band angefangen, bei der für kurze Zeit auch Wayne Hussey (Sisters Of Mercy, The Mission) aktiv war. Ihr größter Hit bzw. das One-Hit-Wonder der Band war die Single "You Spin Me Round (Like a Record)". Damit begann jedoch der Siegeszug des Produzenten-Pop von SAW.

     
  • Echoboy

    Echoboy bzw. Richard Warren ist einer dieser britischen Synthesizer-Fummler. Erfreulicherweise beschränkt er sich aber in seinen Songs nicht ausschließlich auf wilde Elektronik-Klang-Kaskaden, sondern läßt durchaus seine Rock-Vergangenheit durchscheinen. Dies bedeutet nun aber nicht, daß man jetzt einen homogenen Echoboy-Stil irgendwo heraushören kann. Vielmehr schickt Echoboy seine Hörer durch ein gehöriges Wechselbad der Gefühle, was bestimmt nicht jedermanns Sache ist und wohl auch nicht sein soll. Wenn man also Gefallen an diesem oder jenem Echoboy-Song findet, dann heißt das noch lange nichts...

     
  • Kat Frankie

    Die australische Singer/Songwriterin Kat Frankie folgte 2004 dem Ruf der aufstrebenden Berliner Neo-Folkszene. Von dort aus, d.h. vom Label Solaris Empire , kommt nun ihr Debütalbum " Pocketknife " in die deutschen Läden, welches Kat Frankie mit dem Produzenten und Schlagzeuger Simon Ayton (LUG, Phirefones) aufgenommen hat. Dankenswerterweise muß man an dieser Stelle vielleicht sagen, denn durch seinen Einsatz bei der Rhythmussektion und der Mellotron-Bedienung, distanziert sich dieses Album sehr erfreulich von Lagerfeuerromantik und bloßem akustischen Geklampfe.