(Stand: 2007)

 

Beggars Group (Germany)

Indigo Musikproduktion & Vertrieb GmbH

Schlachthofstr. 36a

21079 Hamburg

 

1977 gründeten Martin Mills und Nick Austin das Independent-Label Beggars Banquet in England. Einige Jahre später kamen die Sublabel 4AD (Cocteau Twins, Dead Can Dance, Clan Of Xymox, Pixies, Belly, Pale Saints, The The,...) und Situation Two (The Charlatans, The Dylans, The Darkside, Fields Of The Nephilim, The Associates, Buffalo Tom, Red Lorry Yellow Lorry,...) hinzu. In den 80er Jahren waren diese Label hauptsächlich für ihren düsteren Avantgarde- bzw. Gothic-Rock (Bauhaus, Peter Murphy, The Fall, Tones On Tail, Gene Loves Jezebel, Died Pretty, Tubeway Army, Death Cult,...) bekannt. Heute ist die einflußreiche Beggars Group ein Zusammenschluß von mehreren Independent Plattenfirmen, darunter auch der Breakbeat-Pionier XL Recordings (früher: SL2, Liquid, The Prodigy,...; heute: The White Stripes, The Prodigy, Basement Jaxx, Badly Drawn Boy, Electric Six, Tapes 'N Tapes,...). Weiterhin die amerikanische Plattenfirma Matador Records (Pavement, Pizzicato Five, Helium, Guided By Voices, Spoon, Yo La Tengo,...), das britische Plattenlabel Too Pure, Wiiija Records (Bis, Cornershop,...), Mantra Recordings (Six By Seven, The Delgados, Gorkys Zygotic Mynci, Saint Etienne,...) und Mo'Wax. In Deutschland werden die Tonträger der Beggars Group von der Indigo Musikproduktion & Vetrieb GmbH vertrieben.


 

City Slang

Christof Ellinghaus Musikproduktion - City Slang

Pariser Strasse 44
10707 Berlin

Das Label City Slang wurde 1990 vom Christof Ellinghaus gegründet. Der ehemalige Konzertagent suchte damals eigentlich nur nach einer Möglichkeit die Flaming Lips für den deutschen Markt zu lizensieren und zu veröffentlichen. Aus dieser Idee heraus entstand das Indie-Label City Slang, welches anfangs vor allem US-Bands wie Yo La Tengo, Sebadoh, Built To Spill, Hole und die Lemonheads in Deutschland bzw. Europa herausbrachte. Heute ist City Slang stilistisch etwas breiter aufgestellt und beheimatet Bands wie: Blackmail, Schneider TM, Broken Social Scene, Calexico, Boss Hog, Nada Surf, Radio 4, The Album Leaf, The Notwist, To Rococo Rot,...


 

Cooking Vinyl

PO Box 1845

London, W3 0ZA
United Kingdom

Cooking Vinyl ist ein unabhängiges Plattenlabel aus Großbritannien. Es wurde 1986 von Martin Goldschmidt als Label für Folk-Künstler und Singer/Songwriter gegründet. In der Frühphase waren Billy Bragg und Michelle Shocked die Aushängeschilder von Cooking Vinyl. Heute gilt die Plattenfirma als Auffangbecken für viele unterschiedliche Bands und zum Teil altgediente Indie-Haudegen. Die vertretenen Musikstile bei Cooking Vinyl variieren dabei von Rock über Punk bis hin zu elektronischer Musik. Den deutschen Vertrieb (CV Germany) übernimmt die Indigo Musikproduktion & Vertrieb GmbH. Bands & Künstler: Ryan Adams, The Apples In Stereo, Blondie, Camper Van Beethoven, Cinerama, Cracker, American Music Club, Frank Black, Buzzcocks, Carter USM, The Church, Echo & The Bunnymen, Die Goldenen Zitronen, Killing Joke, Mekons, Gary Numan, The Orb, Pixies, Seafood, They Might Be Giants, Violent Femmes, The Wannadies, The Wedding Present, XTC,...


 

Domino Recording Company

PO Box 4029

London, SW15 2XR
United Kingdom

Die Independent-Plattenfirma Domino Records wurde 1993 in London von Laurence Bell und seinem Partner Jacqui Rice ins Leben gerufen. In der frühen Entwickungsphase, zur Blütezeit des Britpops, konzentrierte sich Domino Records auf die UK-Lizensierung von US-Bands wie Sebadoh, Guided By Voices bzw. auf Künstler des amerikanischen Drag City-Labels. Der endgültige Durchbruch des Labels gelang aber erst durch die Entdeckung der schottischen Band Franz Ferdinand. Deren erfolgreiches Debüt-Album sicherte der Plattenfirma im Jahre 2004 das erste Nr.1-Album in der Label-Geschichte. Im Jahre 2005 wurde das Album der Arctic Monkeys "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" mit über 350000 Exemplaren zum meistverkauften Debüt-Album in der britischen Musikgeschichte. Mittlerweile ist Domino Records eine der erfolgreichsten Indie-Plattenfirmen in Großbritannien und hat neben den bereits genannten Bands auch Clearlake, Four Tet, The Kills, Junior Boys, Sons And Daughters, The Pastels, Bonnie 'Prince' Billy, Clinic usw. unter Vertrag.


 

Grand Hotel van Cleef Musik GmbH

Neuer Kamp 32

20357 Hamburg

Das Hamburger Independent-Label Grand Hotel van Cleef (GHvC) wurde 2002 von den Kettcar-Bandkollegen Reimer Bustorff und Marcus Wiebusch sowie dem Sänger der Band Tomte, Thees Uhlmann, gegründet. Als Zusammenschluss aus Uhlmanns-Label Hotel van Cleef und Wiebuschs Plattenfirma B.A. Records, sollte das neue Label zunächst nur die neuen Alben von Tomte und Kettcar herausbringen. Durch den wachsenden Erfolg der beiden Bands vergrößerte sich aber auch das allgemeine Interesse an GHvC und so konnte man weitere Künstler unter Vertrag nehmen. Bands auf Grand Hotel van Cleef: Pale, Olli Schulz und der Hund Marie, Maritime, Home of the Lame, Hansen Band, Death Cab For Cutie, Bernd Begemann und die Befreiung, Marr, ...

(Stand:2007)

  • The Subways

    "Young For Eternity", das Debüt der Subways ist eines dieser Alben, das man einmal hört und dann sofort mitrockt. Frischer Rock, so wie es einst Ash mit "1977" geschafft haben, die Vines mit "Highly Evolved" oder Mando Diao mit "Hurricane Bar". Musik, die andererseits vielleicht zu simpel gestrickt ist. Zu schnell verfällt. Trotzdem holten sie sich damit eine der Kronen für die Newcomerband des Jahres 2005.

     
  • Mew

    Mew aus Dänemark hatten schon mehrere Alben aufgenommen, bevor sie im Jahre 2003 mit ihrem Album Frengers einen etwas härteren Sound anschlugen. Zuvor gerieten alle ihre Songs für meinen Geschmack etwas zu seicht, kitschig bzw. auch schwülstig, zumal die Stimme von Sänger (!) Jonas Bjerre keinerlei Anzeichen von überstandenem Stimmbruch aufzeigt. Gut, stimmlich hat sich zwar auch auf Frengers nicht viel getan, aber der Gitarren-Sound wurde insgesamt etwas härter und die Rhythmen sperriger.

     
  • Lifehouse

    Ich vermute mal, daß Lifehouse eine kurzfristige Modeerscheinung bleiben werden, aber was hört man nicht alles wegen Freunden die musikalisch keinerlei Vorurteile haben. Zugegeben, das Album "No Name Face" ist ganz schöner Alternative-Rock, Emo-Core, Nu-Metal, Grunge, wie auch immer, doch hat man diesen seit den Sternstunden von Pearl Jam bereits mehrmals in runderneuerter Verpackung über den großen Teich geschickt.