Die Musik der Deutsch Amerikanischen Freundschaft setzte sich aus minimalistischen Elektronikspielereien und schrägen, monotonen Sequenzerläufen mit bombastisch-bedrohlichem Synthesizersound zusammen. Zusätzlich boten die kalt und aggressiv vorgetragenen Texte ausreichend Interpretationsspielraum für kontroverse Diskussionen.

Da diese innovativen Attribute gut zum damaligen Band-Repertoire von Mute Records passten, nahm Daniel Miller 1980 D.A.F. unter Vertrag. Diese Zusammenarbeit führte dazu, daß D.A.F. auch in England respektiert wurden. Unglücklicherweise wurden die eigentlich völlig eigenständigem D.A.F. aber von der Neuen Deutschen Welle eingeholt und so gingen sie auch mit dieser unter.


[PoprockUnion 04/2000]

Bandmitglieder: Gabi Delgado-Lopez (vocals, sequencer), Robert Görl (vocals, percussion)
    
Musikstil/-Genre: Electro-Punk, Cold Wave, EBM
    
Vergleichbare Bands: The Normal, Fad Gadget, Cabaret Voltaire, Die Krupps, Liaisons Dangereuses, No More, Malaria
    
Ausgewählte Diskographie:

Die Kleinen Und Die Bösen (LP, 1980)
Alles Ist Gut (LP, 1981)
Gold Und Liebe (LP, 1981)
Für Immer (LP, 1982)
    
Song-Empfehlungen:

1. Kebapträume
2. Der Mussolini
3. Liebe Auf Den Ersten Blick
4. Ich Und Die Wirklichkeit
5. Der Räuber Und Der Prinz
6. Verschwende Deine Jugend

  • Blur

    Neben Oasis bekamen Blur im Jahre 1995 die Vorreiterrolle in Sachen Britpop zugesprochen, obwohl der eigentliche Aufstieg von Blur schon 1991 im Fahrwasser der britischen Rave-Euphorie begann. Damals kamen Blur aber etwas zu spät und so konnten sie nur kurzfristigen Erfolg genießen.

     
  • Beat The Waves

    Die Band Beat The Waves wurde im Jahre 2001 von Sänger und Songwriter Marcel Sachsenröder ins Leben gerufen. Im Herbst 2007 bringen die drei Jungs aus Wuppertal nun ihr Debütalbum über Def-Riff/Soulfood in die Läden. Das Album heißt "Kids On The Street" und versammelt 14 Songs die zwischen 2003 und 2007 geschrieben wurden. Jetzt könnte man wunderbar sagen, daß sich das Songwriting über die Jahre verändert hat, der Stil ausgefeilter wurde, Prioritäten und Vorlieben sich gewandelt haben usw. Allerdings scheint Abwechslung und Vielfalt bei Beat The Waves ohnehin zum festen Programm zu gehören, also lassen wir das...

     
  • Kings Of Convenience

    Im Jahr 2001 wurde dem geneigten Gitarrenpop-Hörer erzählt, daß nun akustische Gitarren und spärliche Instrumentierungen auf dem Vormarsch seien. Recht passend, wenn auch zufällig, nannten die Norweger Erlend Oye und Eirik Glambek Boe ihr Debut-Album "Quiet is the new loud". Zeitlos unprätentiös gehen die Kings of Convenience dann auch zu Werke, denn die schlichte Schönheit der einzelnen Songs wird hier in den Vordergrund gestellt.