Ziemlich kleinlaut bezeichnen sich die Donots in ihrer lustigen Band-Biographie rückblickend als "peinliche Provinz-Kapelle", was natürlich vollkommener Blödsinn ist und ihnen nicht im geringsten gerecht wird. Die Donots aus Ibbenbüren sind nämlich eine großartige Provinz-Kapelle und sie spielen melodischen Alternative-Rock (a.k.a. Punk, Emo), der sicherlich auch Mehmet Scholl gefallen würde.


[PoprockUnion 04/2005]

Bandmitglieder: Ingo Knollmann (vocals), Alex Siedenbiedel (guitar), Guido Knollmann (guitar), Jan-Dirk Poggemann (bass) und Eike Herwig (drums)
    
Musikstil: Punk, Power-Pop
    
Vergleichbare Bands: Alternative Allstars, Pyogenesis, Jimmy Eat World, Guano Apes, Blink 182
     

Ausgewählte Diskographie:

    Better Days Not Included (LP, 1999)
    Pocketrock (LP, 2001)
    Amplify The Good Times (LP, 2002)
    Got The Noise (LP, 2004)
    Coma Chameleon (LP, 2008)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Whatever happened to the 80s
    2. Room With A View
    3. Saccharine Smile
    4. We Got The Noise
    5. Goodbye Routine
    6. Stop The Clocks
    7. Break My Stride

  • Idlewild

    Seit ihren Anfängen entfernen sich Idlewild stetig von ihren rohen Punk-Ursprüngen. Mittlerweile sind die Schotten bei Poprock bzw. Powerpop der intelligenteren Machart angelangt und da scheinen sie auch sehr gut aufgehoben zu sein. Große Hymnen schütteln sie mit einer Leichtigkeit aus dem scheinbar reichhaltig gefüllten Hut, ohne jemals zu sehr in Richtung Kitsch abzudriften.

     
  • Shout Out Louds

    Vier Jungs und ein Mädel aus Schweden, das sind die Shout Out Louds. So laut wie ihr Name sind sie zwar nicht, aber für Indie-Club-Tanzflächen reicht es allemal. "Howl Howl Gaff Gaff" heißt das erste Album, 2005 erschienen, erfolgreich in den USA, Japan und Europa. Und wie machen sie das? Garagen-Rock à la Mando Diao und The Strokes spielt eine Rolle. Darüber haben sie aber eine ordentlichen Indie-Wolke gesprüht.

     
  • Gene Loves Jezebel

    Gothic-Rock-Formation um die Zwillingsbrüder Jay und Michael Aston. In den 80er Jahren waren Gene Loves Jezebel immer auf den vordersten Plätzen der englischen Indie-Charts zu finden, da sie mit den anderen Bands auf Situation Two/Beggars Banquet auch in das passende Label-Umfeld eingebettet waren. Insgesamt zwar atmosphärisch dicht, aber nicht unbedingt so düster wie beispielsweise die Fields Of The Nephilim.