Man darf aufatmen, denn bei den Fans Of Kate handelt es sich weder um weitere Ex-Freunde von Kate Moss, noch um angegraute Kunst-Pop-Liebhaber mit Ambitionen zur Kate Bush-Huldigung. Vielmehr sind die FoK eine aufstrebende Londoner-Band, die mit ihrer gleichnamigen EP "Fans of Kate" schon gegen Ende des Jahres 2004 für Begeisterung sorgte.

Seit diesem ersten Achtungserfolg wurde , gestützt durch zahlreiche UK-Auftritte (teilweise mit Electric Six und Pink Grease) und die gute Single "I don't know what to do with my hands", die Fan-Basis stetig erweitert. Daher nehmen wir an, daß der keyboardgestützte Indie-Rock der Fans of Kate im Jahre 2006 mit Sicherheit auf fruchtbaren Boden fallen wird, sofern endlich mal das Debut-Album erscheint (oder zumindest Mp3-Demos auf der Myspace-Seite auf eine neue Single-Veröffentlichung hindeuten).

[PoprockUnion 08/2006]


Bandmitglieder:  Jez Dixon (keyboards, vocals), Steve Hurdle (guitar), Jamie Brown (guitar, FX), Raphael Knapp (bass), Nick Eburah (drums)

Musikstil:  Indie-Rock

Vergleichbare Bands:  Marion, Keane, The Wannadies, The Strokes, Razorlight , The Killers, Grandaddy


Ausgewählte Diskographie:

Fans Of Kate (EP, 2004)

Song-Empfehlungen:

1. Tape 23
2. A Pattern
3. I don't know what to do with my hands
4. Keep warm







  • Kingmaker

    Zwischen Alternative-Rock und Indie-Pop bewegten sich Kingmaker aus England, eine Band für die musikalisch richtungslose Zwischenzeit. Genauer gesagt, für die Zeit nach dem Rave- und vor dem Britpop-Hype. Überbrückungsmusik, die damals vom NME als "New Cool Rock" bezeichnet und als nächstes großes Ding propagiert wurde. Daraus wurde nicht viel und auch die vormals umjubelten Kingmaker fielen schnell in der Kritikergunst. Trotzdem zu schade um sie komplett zu vergessen.

     
  • The Dead 60s

    Wer denkt, daß Franz Ferdinand, Bloc Party, die Kaiser Chiefs, Maximo Park oder auch die Futureheads toll sind aber ein paar Ska/Dub-Einflüsse vertragen könnten, für den haben die Dead 60s aus Liverpool diese Marktlücke erkannt und sogleich auch vortrefflich ausgefüllt. Ihr Debut-Album wurde in England schon vor der Veröffentlichung gefeiert. Das bedeutet im Klartext, die Dead 60s werden oder sind das nächste große Ding, mitunter vielleicht sogar die Vorreiter eines Ska/Reggae-Revivals.

     
  • Carpark North

    Eine dänische Band, die den Sprung ins Ausland schafft. Vielleicht auch nicht. Carpark North möchten es gern allen recht machen: Pop, Elektro und Rock wird da wild durcheinander gemischt. Und genau das ist ihr Problem. Auf ihrem Auslanddebüt, passenderweise "All Things To All People" betitelt, klingt manches so unglaublich gut. Und zwar die Lieder, die nicht zwanghaft alle Richtungen verbinden. In gut der Hälfte allerdings werden atmosphärische Strophen durch unpassende bis disharmonische Refrains zerstört, die klingen, als wäre den Jungs nach der Strophe nichts mehr eingefallen.