Harte Gitarren und schöne Melodien vermengen Feeder zu einer Art von Alternative Rock die man im Vereinten Königreich nicht so häufig antrifft. Wenn man also vergleichbare Bands finden will, dann eher in den USA, als in Europa. Dort findet man aber dann schon eine ganze Reihe der üblichen Verdächtigen in diesem Zusammenhang, wie beispielsweise die Foo Fighters, Everclear, Lit, Live, Urge Overkill etc.


[PoprockUnion 12/2004]


Bandmitglieder: Grant Nicholas (vocals, guitar), Taka Hirose (bass), Jon Lee † (drums)

Musikstil:  Alternative, Indie Rock, Britpop

Vergleichbare Bands:  A , Foo Fighters , Terrorvision, Reef, Live , Keane, Coldplay, Snow Patrol


Ausgewählte Diskographie:

Yesterday Went Too Soon (LP, 1999) 
Echo Park (LP, 2001)  
Comfort In Sound (LP, 2002)  
Pushing The Senses (LP, 2005)  
Silent Cry (LP, 2008)


Song-Empfehlungen:

1. Yesterday went to soon
2. Buck Rogers
3. Seven days in the sun
4. Come Back Around
5. Find The Colour






  • The Cinematics

    Bekanntlich wird in Großbritannien gute Musik gemacht, quasi aus dem Nichts tauchen ständig neue Independent Bands auf und doch können sich nur ganz wenige auf Dauer etablieren. Das liegt zum einen an der allgemeinen Schnelllebigkeit von musikalischen Trends, zum anderen auch am beliebten " Bandwagon Effect ", welcher ebenfalls als Sargnagel jeglicher Trends verstanden werden muß. Gemünzt auf The Cinematics aus Schottland könnte man das eben beschriebene Szenario auch platter formulieren, indem man feststellt:

     
  • The Mary Onettes

    Für mich sind The Mary Onettes das, was für Mitredakteure, unseren Seitenbetreiber und andere Indiepop-Blogs eine Band wie Voxtrot im letzten Jahr war. Eine Band mit eindeutigen Verweisen an die guten alten 80er-Jahre-Indie-Zeiten. Ferner, eine Band mit geschmackssicheren Referenzen, keinem schlechten Song in ihrem noch übersichtlichen Repertoire und einer Plattenfirma (Labrador Records) im Rücken, die für ihr homogenes und stimmiges Band- und Soundumfeld bekannt ist.

     
  • Erasure

    Es ist schon erstaunlich, daß Vince Clarke es geschafft hat seit nunmehr 20 Jahren das Synthi-Pop-Duo Erasure zusammenzuhalten. Zuvor hatte Clarke nämlich schon so illustre Namen wie Depeche Mode, Yazoo, The Assembly und Paul Quinn von seinen kompositorischen Fähigkeiten soweit überzeugt, daß er weitere Arbeitsproben für überflüssig hielt. Dabei kann man Erasure trotz ihrer vielen Hits nicht einmal jahrzehntelange Kreativität und Originalität bescheinigen, obwohl die schmale Gratwanderung zwischen Pop und völlig belanglosem Kitsch bislang immernoch haarscharf gelungen ist. Aber warten wir erstmal ab...