Eine Rave-Band die sich ab 1990 im Windschatten der erfolgreichen Happy Mondays bewegte und so auch vom Madchester-Hype profitieren konnte. Sie waren schon berühmt, noch bevor sie eine Platte veröffentlicht hatten und waren schon vergessen noch bevor ihr bester Track "Weekender" zur Hymne einer Generation werden konnte. Dabei war diese Single ein so treffender 13 Minuten Rave-Epos mit tollem Kurzfilm-Video, der die Lebenseinstellung der Rave-Generation perfekt thematisierte.

Allerdings kam dieser große Wurf im Jahr 1992 genau ein Jahr zu spät auf den Markt. Keyboarder Tim Dorney gründete später die Band Republica, die während der 1996er Britpop-Welle einige kleinere Hits hatte. Der Versuch Flowered Up im Jahre 2007 für eine Reunion Tour wiederzuvereinigen scheiterte. [PoprockUnion 12/2001]

Bandmitglieder:  Liam Maher (vocals), Tim Dorney (keyboard), Joe Maher, Andy Jackson, John Tovey, Barry Mooncult

Musikstil:  Madchester-Rave, Indie-Dance

Vergleichbare Bands:  Happy Mondays , Jesus Jones , EMF , The Soup Dragons, Campag Velocet


Ausgewählte Diskographie:

A Life With Brian (LP, 1991) 
The Best Of Flowered Up (LP, 1997)


Song-Empfehlungen:

1. It's On
2. Phobia
3. Weekender
4. Better Life
5. Take It






  • Film School

    Ganz taufrisch sind Film School nicht, ihr Debut-Album "Brilliant Career" wurde bereits 2002 veröffentlicht, allerdings in völlig anderer Besetzung. Aus diesem Grund sind sie für uns auch einer der Newcomer des Jahres 2006, zumal ihr selbstbetiteltes zweites (Debüt-)Album demnächst auf Beggars Banquet erscheint. Ein besseres Label, mal abgesehen von Creation Records (RiP), hätten sich Film School für ihre Musik wahrscheinlich nicht aussuchen können.

     
  • Baxendale

    Baxendale, benannt nach einem britischen Comic-Zeichner aus den 50er Jahren, was bei der Charakterisierung aber gar nicht weiterhilft, haben mit Subtilität nicht viel am Hut. Nein, die Synthies werden angeschmissen und dann wird gnadenlos losgebrettert, als hätte es die Pet Shop Boys nie gegeben. Eigentlich total kitschig, aber man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß der ganze Klamauk nicht unbedingt komplett ernst genommen werden sollte, was wiederum sympathisch ist.

     
  • Hefner

    Independent-Band aus England mit leichten Folk-Einflüssen, die irgendwann auf die witzige Idee kam auch mal die Gitarren komplett durch Synthesizer zu ersetzen (nämlich auf Dead Media, 2001). Wer dies jetzt für sittenwidrig hält kann sich damit trösten, daß die eingefleischten Hefner-Fans ähnlich reagierten.