Ganze 2 Jahre hat es gedauert bis Frank Popp mit seinem Underground-Hit "Hip Teens don't wear Blue Jeans" im Jahre 2003 auch die Allgemeinheit von seinem 60er-Sound überzeugen konnte. Leider mußten sich zu diesem Zeitpunkt auch all jene erneut vom gemeinen DJ-Volk auf die Tanzfläche zerren lassen, die gerade ihre Popshopping-Phase abgeschlossen hatten.

Das ändert natürlich nichts an der Qualität der Musik, aber wenn man zuvor schon 3 Jahre lang die Hives mit "Hate to say I told you so" ausgehalten hat, dann möchte man auch mal wieder aktuelle Indie-Hits hören. Außerdem hat das Frank Popp Ensemble ja mit "Ride On" ein ganzes Album mit vergleichbaren Hits gemacht. [PoprockUnion 08/2003]


Bandmitglieder:  Frank Popp (DJ), Sam Leigh-Brown (vocals), Philip Noha (sax), Lele Lugosi (guitar), Jürgen Dahmen (piano), Tino Stoschek (bass), Marcus Scheltinga (trombone)

Musikstil:  60s-Soul

Vergleichbare Bands:

Ausgewählte Diskographie:

Ride On! (LP, 2001)
Touch And Go (LP, 2005)
Receiver (LP, 2009)


Song-Empfehlungen:

1. Hip teens don't wear blue jeans
2. Robbie Tobbie & Das Fliewatüüt
3. Mullet King
4. Love Is On Our Side
5. You've Been Gone Too Long
6. Getting Down
7. High Voltage




 

  • The Kooks

    Eine neue Liebe für tanzende Indie-Pop-Mädels mit romantischer Ader und einer Affinität zum Mitsingen. Mit Sicherheit. Sommer-Musik. Einfache Texte, schöne Melodien, auch mal akustisch, vor allem: einprägsam nach den ersten paar Durchläufen. Und wenn der Lockenkopf-Sänger seine Stimme erhebt, kanns auch mal dreckig-rotzig klingen. Überhaupt: Die Stimme ist unglaublich wandelbar. Klar, da fallen einem haufenweise Vergleiche ein, vom etablierten Indie-Pop Marke Nada Surf über britischer New-Wave-Trend à la Arctic Monkeys bis zu Garage-Pop wie wir es von Mando Diao kennen.

     
  • Happy Mondays

    Über das musikalische Potential der Happy Mondays läßt sich ja auch heute noch vortrefflich streiten, da man nicht sagen kann, wo diese Band ohne NME-Hype und Remix-Tätigkeit von Paul Oakenfold gelandet wäre. Davon mal abgesehen sind sie aber zumindest im Rückblick die Vorzeigeband des Madchester-Rave schlechthin, mit ihrer Mischung von Psychedelic-Rock und Dancefloor-Beats, den permanenten Drogen-Exzessen und dem arroganten Ober-Proll Shaun Ryder.

     
  • A.R.E. Weapons

    Dreckigen Disco-Punk-Rap-Rock machen die Are Weapons, oder wie man es auch eben nennen will. Jedenfalls kommt dieser brachiale Sprechgesang aus New York City, untermalt mit Gitarren, Drumcomputer und fettem Synthesizer. Kein völlig neuer Musikstil, aber zumindest nicht so leicht einzuordnen.