Über das musikalische Potential der Happy Mondays läßt sich ja auch heute noch vortrefflich streiten, da man nicht sagen kann, wo diese Band ohne NME-Hype und Remix-Tätigkeit von Paul Oakenfold gelandet wäre. Davon mal abgesehen sind sie aber zumindest im Rückblick die Vorzeigeband des Madchester-Rave schlechthin, mit ihrer Mischung von Psychedelic-Rock und Dancefloor-Beats, den permanenten Drogen-Exzessen und dem arroganten Ober-Proll Shaun Ryder.

[PoprockUnion 05/2003]

 

Bandmitglieder:  Shaun Ryder (vocals), Paul Ryder (bass), Marc Day (guitar), Mark Davis (keyboards), Gary Whelan (drums), Mark "Bez" Berry (percussion)

Musikstil:  Madchester-Rave, Dance-Rock

Vergleichbare Bands:  Flowered Up , Primal Scream, EMF , Paris Angels, Campag Velocet


Ausgewählte Diskographie:

Squirrel And G-Man Twenty Four Hour Party People... (LP, 1987) 
Bummed (LP, 1988)  
Pills 'n' Thrills And Bellyaches (LP, 1990)  
Uncle Dysfunktional (LP, 2007)


Song-Empfehlungen:

1. Kuff Dam
2. Wrote For Luck
3. Step on
4. 24 Hour Party People
5. Kinky Afro
6. Bob's Yer Uncle
7. Playground Superstar



  • Elephant

    Die Band Elephant aus Schweden macht Grunge Rock, deshalb wollen wir kurz einige Jahre Rockgeschichte zurückspulen.
    Die Grunge Welle kam irgendwann zu Anfang der 90er Jahre aus Amerika (Seattle) zu uns nach Europa herübergeschwappt und brachte uns so gute Hardrock- / Heavy-Bands wie Pearl Jam, Soundgarden, Nirvana, Smashing Pumpkins, Afghan Whigs oder auch Alice In Chains bzw. die Stone Temple Pilots. In der Rückschau und im allgemeinen damaligen Bewußtsein sollen alle diese und tausende weitere Ami-Grunge-Bands relativ ähnlich geklungen haben.

     
  • Aphex Twin

    Aphex Twin, eigentlich nur ein DJ aus dem englischen Cornwall, der mit bürgerlichem Namen Richard D. James heißt. Da dies aber nicht sonderlich spektakulär klingt, bleiben wir lieber bei Aphex Twin (oder AFX), dem durchgeknallten Elektronik-Soundtüftler auf dem englischen Warp-Label, der sich manchmal musikalisch gekonnt zwischen Electro, Ambient und Industrial hin und her bewegt. Bisweilen schießt er aber ebenso oft gehörig über das Ziel hinaus und ignoriert deutlich das allgemein anerkannte Hörbarkeitskriterium.

     
  • Fields

    Die Wege in- und ausländischer Postdienstleister sind manchmal überaus steinig. Anders läßt sich wohl das unpünktliche Eintrudeln des letzten Päckchens nicht erklären. Dabei wollte ich mit diesem Review eigentlich ein wenig zur gnadenlosen Aktualität dieser Webseite beitragen. Aber ich will hier nicht herumlamentieren, schließlich ist das Albumdebüt "Everything Last Winter" von Fields in Deutschland (noch) gar nicht erhältlich.