Zuerst einmal haben Haven mit Joe Moss den ehemaligen Smiths-Manager an ihrer Seite und mit Johnny Marr obendrein auch noch den Ex-Smiths-Gitarristen als Produzenten. Zweitens haben sie ein Debut-Album mit bestimmt fünf potentiellen Hitsingles, die melodiös-melancholisch irgendwo zwischen bodenständigem Rock und Britpop anzusiedeln sind.

Insofern haben Haven durchaus das notwendige Rüstzeug für eine große Karriere in ihrer englischen Heimat, wäre da nicht der Mangel an wirklich innovativen Songideen und die boshafte englische Zeitgeist-Presse. Nach dem Verlust ihres Plattenvertrags haben sich Haven im Jahr 2006 offiziell aufgelöst.

[PoprockUnion 08/2004]

 

Bandmitglieder:  Gary Briggs (vocals), Nat Watson (guitars), Iwan Gronow (bass), Tom Lewis (drums)

Musikstil:  Indie-Rock, Britpop

Vergleichbare Bands:  The Unbelievable Truth, Geneva , Puressence, Elbow, Embrace , Marion


Ausgewählte Diskographie:

Between The Senses (LP, 2002) 
All For A Reason (LP, 2004)


Song-Empfehlungen:

1. Til the end
2. Let it live
3. Say something
4. Tell Me
5. Wouldn't Change A Thing





  • Echo & The Bunnymen

    Zwischen Post-Punk und New Wave bewegten sich in den frühen 80er Jahren mit Echo & The Bunnymen eine sehr einflußreiche und weithin geschätzte Band. Mit dem Album "Ocean Rain", ihrem vierten und besten Album, gelang 1984 der Durchbruch. An diesen Erfolg konnten Echo & The Bunnymen jedoch in den darauffolgenden Jahren nicht mehr anknüpfen und die Band fiel langsam auseinander.

     
  • Mother's Little Helpers

    Die Band Mother's Little Helpers kommt aus Berlin und hat mit ihrem neuen, im Januar 2007 auf All Around Music erscheinenden Album "Be Hip" eine Art Konzeptalbum zum Thema "Hipness" aufgenommen. Nun gut, ein richtig verschrobenes, zweistündiges, unzugängliches Spätwerk ist es zum Glück nicht geworden, aber es geht in einigen Songs irgendwie um das leidige Thema "hip werden", "hip sein" und wahrscheinlich "hip gewesen sein".

     
  • Sambassadeur

    Zugegeben, die Erkenntnis ist nicht gänzlich neu, aber besser man sagt es gleich zu Anfang des Jahres als verstärkende Selbstbestätigung. Also: Labrador Records hat haufenweise gute Bands und alle Freunde des Indiepops wissen das bereits seit Jahren. Trotzdem muß aus Gründen der Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung ab und zu eine weitere Stichprobe gezogen werden. Hier: Sambassadeur , eine Band, wo uns der Name ähnlich viel über die Musik verrät wie bei den Suburban Kids With Biblical Names auch.