Eine der wenigen Bands die auch nach dem Madchester-Rave-Hype noch zahlreiche Hitsingles in den britischen Charts plazieren konnte. Warum? Natürlich weil die Inspiral Carpets durch Clint Boon einen unverwechselbaren Orgelsound hatten (60s-Farfisa-Garage-Rock, oder kurz Schweineorgel), durch düster-melancholische Singles rechtzeitig der Tanzfläche den Rücken kehrten, eine Menge "Cool as fuck!"-Shirts verkauften und später auch vor eingängigen Pophymnen nicht zurückschreckten.

Nach dem Ende (1995) der Inspiral Carpets gründete Sänger Tom Hingley zusammen mit Jerry Kelly (Ex-Lotus Eaters) die Band "The Lovers", ebenso Clint Boon, der mit seiner "Clint Boon Experience" und dem markanten Orgelsound den Kurs der Inspiral Carpets fortführt. Im Jahre 2003 kamen die Inspirals Carpets nochmals für eine Greatest-Hits-Tour zusammen.

[PoprockUnion 09/2003]

 

Bandmitglieder:  Tom Hingley (vocals), Clint Boon (organ, vocals), Graham Lambert (guitar), Martyn Walsh (bass), Craig Gill (drums)

Musikstil:  Madchester-Rave, Indie-Rock

Vergleichbare Bands:  Caesars (Palace) , The Doors, The Charlatans, James , The Clint Boon Experience


Ausgewählte Diskographie:

Life (LP, 1990) 
The Beast Inside (LP, 1991)  
Revenge Of The Goldfish (LP, 1992)  
Devil Hopping (LP, 1993)


Song-Empfehlungen:

1. This is how it feels
2. Biggest Mountain
3. Dragging me down
4. Move
5. Caravan
6. I Want You
7. Uniform
8. Bitches Brew


  • Maximo Park

    Einer der vielen Hypes des Jahres 2005. Und gleichzeitig Teil des Hypes um die Nachahmer von Franz Ferdinand. Sie drohen darin unterzugehen, werden aber andererseits aus der Masse hervorgehoben. Ihr Debüt "A Certain Trigger" ist zumindest zu gut, um es des Hypes wegen nicht zu beachten. New-Wave-Pop in bester Form, keine Kompromisse, Füller oder Aussetzer in der Setlist.

     
  • Irene

    Während ich diese Zeilen über die schwedische Indie-Band Irene tippe, hat bei uns in Nordrhein-Westfalen gerade der goldene Oktober begonnen. Und was soll ich sagen, das neue Album dieser feinen Labrador -Band hätte ich gerne im Sommer gehört. Spitzfindige Mitmenschen werden jetzt sicherlich fragen: Welcher Sommer? Ich antworte lieber mit der berechtigten Gegenfrage: Welche Platte denn? Diese soll hier ja das Thema sein.

     
  • Fans Of Kate

    Man darf aufatmen, denn bei den Fans Of Kate handelt es sich weder um weitere Ex-Freunde von Kate Moss, noch um angegraute Kunst-Pop-Liebhaber mit Ambitionen zur Kate Bush-Huldigung. Vielmehr sind die FoK eine aufstrebende Londoner-Band, die mit ihrer gleichnamigen EP "Fans of Kate" schon gegen Ende des Jahres 2004 für Begeisterung sorgte.