Hm, bei einer so langen Bandgeschichte bin ich mit einer Kurzbeschreibung etwas überfordert, zumal ich offen zugeben muß auch nur Teilbereiche ihres 25jährigen Schaffens zu kennen. Gerne würde ich die Legendary Pink Dots irgendwo zwischen Bauhaus, The Cure und And Also The Trees einordnen, aber ob diese Aussage auch allgemeinen Anklang findet, kann ich bislang nicht sagen.

Es ist aber auch enorm schwierig die LPDs ständig im Auge zu behalten, denn während ein Herr Williams (sicherlich bald vergessen) von "Sing while you're winning!" spricht, folgen LPD ihrem "Sing while you may! und dies auf bislang 40 Alben. Hervorheben lassen sich dabei (gezwungenermaßen) vor allem die Alben "The Tower" (1984), "Crushed Velvet Apocalypse" (1990) und "The Maria Dimension" (1991).

[PoprockUnion 09/2003]

 

Bandmitglieder:  Edward Ka-Spel (vocals), Phil Knight (keyboards), ...........

Musikstil:  Gothic-Rock, Indie-Rock

Vergleichbare Bands:  Joy Division , Bauhaus , The Cure, And Also The Trees


Ausgewählte Diskographie:

The Tower (LP, 1984) 
Crushed Velvet Apocalypse (LP, 1990)  
The Maria Dimension (LP, 1991)  
From Here You'll Watch The World Go By (LP, 1996)  
All The King's Horses (LP, 2002)  
Plutonium Blonde (LP, 2008)


Song-Empfehlungen:

1. When I'm with you
2. Sterre
3. I love you in your tragic beauty
4. Pennies For Heaven
5. Belladonna
6. The Lovers
7. Remember Me This Way



  • Tristan Brusch

    Nächste Folge von "Young man, seeks an interesting job. Will do anything legal." Hier, Tristan Brusch mit "My Ivory Mind", seinem 2. Album. Tristan Brusch kommt allem Anschein nach aus Deutschland, zumindest kann man die Label-Informationen so deuten. Aufgewachsen sei er aber in Virginia und Belfast, sagt der Waschzettel.

     
  • The Last Days Of April

    Im Todesstreifen zwischen Emo und Indie halten sich seit einigen Jahren die Schweden von The Last Days Of April auf. Einen eigenständigen Ausdruck und bleibenden Eindruck hinterlassen sie jedoch eher selten. Dies ist zwar schade, aber man kann ja durchaus dem Leitspruch folgen, besser gut kopiert als schlecht selber gemacht.

     
  • Echoboy

    Echoboy bzw. Richard Warren ist einer dieser britischen Synthesizer-Fummler. Erfreulicherweise beschränkt er sich aber in seinen Songs nicht ausschließlich auf wilde Elektronik-Klang-Kaskaden, sondern läßt durchaus seine Rock-Vergangenheit durchscheinen. Dies bedeutet nun aber nicht, daß man jetzt einen homogenen Echoboy-Stil irgendwo heraushören kann. Vielmehr schickt Echoboy seine Hörer durch ein gehöriges Wechselbad der Gefühle, was bestimmt nicht jedermanns Sache ist und wohl auch nicht sein soll. Wenn man also Gefallen an diesem oder jenem Echoboy-Song findet, dann heißt das noch lange nichts...