Zwischen Post-Punk und New Wave bewegten sich in den frühen 80er Jahren mit Echo & The Bunnymen eine sehr einflußreiche und weithin geschätzte Band. Mit dem Album "Ocean Rain", ihrem vierten und besten Album, gelang 1984 der Durchbruch. An diesen Erfolg konnten Echo & The Bunnymen jedoch in den darauffolgenden Jahren nicht mehr anknüpfen und die Band fiel langsam auseinander.

 

Erstaunlicherweise gab es dann 1997 ein gutes Comeback mit dem Album "Evergreen" und was noch bemerkenswerter ist, es wirkt in keinster Weise gequält oder erzwungen, sondern reiht sich schön in die früheren Erfolge ein.


[PoprockUnion 04/2007]

Bandmitglieder: Ian McCulloch (vocals), Will Seargant (guitar), Les Pattinson (bass), Pete de Freitas † (drums)

Musikstil/-Genre: Gothic-Rock, New Wave, Postpunk

Vergleichbare Bands: The Cure, The Verve, The Sound, Comsat Angels, Electrafixion, The Mighty Lemon Drops   

Ausgewählte Diskographie:

Crocodiles (LP, 1980)
Heaven Up Here (LP, 1981)
Porcupine (LP, 1983)
Ocean Rain (LP, 1984)
Echo & The Bunnymen (LP, 1987)
Reverberation (LP, 1990)
     

Song-Empfehlungen:

1. The Killing Moon
2. Bring On The Dancing Horses
3. Nothing Lasts Forever
4. The Cutter
5. Seven Seas
6. Silver
7. Lips Like Sugar

  • I Am Kloot

    I Am Kloot kommen aus England und sind eher was für ruhige und dunkle Stunden. Dies beweisen sie auch auf ihrem dritten Album "Gods and Monsters", bei dem die Instrumentierung zwar etwas üppiger und abwechslungsreicher ausgefallen ist als bei den Vorgängern, dennoch findet man weiterhin keine potentiellen Sommerhits oder gar einen Indie-Club-Knaller. Konsequent! Zeitloser melancholischer Gitarrenpop, den man aber tunlichst im Herbst/Winter veröffentlichen sollte.

     
  • Aztec Camera

    Die schottische Band "Aztec Camera" war ein Bandprojekt von Roddy Frame mit wechselnden Gastmusikern, u.a. Malcolm Ross von Josef K. bzw. Orange Juice. Gegründet wurde Aztec Camera 1980 und das Debüt-Album "High Land, Hard Rain" von 1983 darf man, hoffentlich ungestraft, als den kreativen Höhepunkt bezeichnen. Zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere galten Aztec Camera im Kreise britischer Journalisten und Indiefans als die kommende Band, zumal ihre Country-Klamotten, ihre Singles und die bereits erwähnte Debüt-LP auf Rough Trade so schön als Gegenentwurf zum vorherrschenden Synthi-Pop herhalten konnte.

     
  • The Hands Of The Wrong People

    Dominic Hislop ist gebürtiger Schotte, Gitarrist und Sänger von The Hands Of The Wrong People, die im Frühjahr ihr Debütalbum "Spring Flakes" bei Peapod Recordings aus Portland veröffentlicht haben. Schlagzeuger Robert Wiesner aus Leipzig und Bassist Pius Fox aus Berlin komplettieren die Band.