Die Beatles und Oasis sind ihre Helden - und das hört man auch. Außerdem: Ähnlich wie Oasis sind sie der Ansicht, die beste Band der Welt zu sein. Obwohl bereits das Debüt "Bring 'Em In" mit dreckig-rotzigen Stimmen großartige, tanzbare Melodien in die Indie-Clubs warf, wurden die schwedischen Jungens von Mando Diao von vielen erst 2005 wahrgenommen:

Mit "Hurricane Bar" haben sie ein Nachfolge-Album voller Hits geschaffen, die einen größtenteils auf die Tanzfläche zerren, und damit einen gewissen Hype um ihre Band ausgelöst. Wer Mando Diao bereits 2004 und dann auch 2005 auf Southside oder Hurricane gesehen hat, weiß, was Noch-Nicht-Hype und dann Hype ist. Nur - mit dem Status hat's trotzdem noch nicht ganz geklappt. Bis es so weit ist, oder besser, damit es so weit kommt, haben sie noch einen Tipp: Schert euch nicht um die alten Bands, Mando Diao ist alles was ihr braucht!

[Juliane Ried]

Bandmitglieder: Björn Dixgård (vocals, guitar), Gustaf Norén (vocals, guitar), Carl-Johan Fogelklou (bass), Samuel Giers (drums)

Musikstil:  Indie Rock, Garage-Rock

Vergleichbare Bands:  The Hives, The Vines , Sugarplum Fairy, Razorlight


Ausgewählte Diskographie:

Bring 'Em In (LP, 2004) 
Hurricane Bar (LP, 2005)  


Song-Empfehlungen:

1. Sheepdog
2. Down In The Past
3. White Wall
4. Motown Blood

  • Blondie

    Die US-Band Blondie, benannt nach ihrer superblonden Sängerin, zählt zu den wichtigsten Vertretern der US-New Wave-Bewegung, obwohl sie ihre größten Erfolge hauptsächlich in England bzw. Europa feiern konnte. Innerhalb ihrer aktiven Zeit von 4 Jahren (1978-1982), hatten Blondie dauerhaften Chart-Erfolg, und zahlreiche Top-Ten-Hits. Darunter so tolle Singles wie Denis, Hanging on the telephone, Heart of glass, Sunday girl, Atomic, Call me, The tide is high und Rapture.

     
  • Art Brut

    1992 war ein gutes Jahr, da gab es so witzige Songs wie "Where's me jumper" von den Sultans Of Ping FC und auch eine seltsame 2-Mann-Gitarren-Drumcomputer-Band wie Carter USM war extrem erfolgreich. Die Geschichte lehrt uns aber, daß solche exzentrischen Kunstprodukte im Allgemeinen nicht sehr langlebig sind.

     
  • Editors

    Wem die musikalische Grundversorgung mit zwei Interpol-Alben nicht ausreicht, der kann seit dem 25. Juli 2005 auch zum Editors-Album "The Back Room" greifen. Die Editors, wohlgemerkt ohne vorangestelltes "The", kommen aus Birmingham und dürfen deshalb als die englische Antwort auf Interpol angesehen werden, denn nicht nur stimmlich erinnert so einiges an die erfolgreichen New Yorker.