3 Doors Down kommen aus Mississippi und wurden im Jahr 2000 mit dem guten Titel "Kryptonite" auch in Deutschland bekannt. Damals war ihre Musik zwischen Post-Grunge bzw. Alternative-Rock relativ gut aufgehoben.
Mittlerweile schreiben wir aber das Jahr 2005 und will man nett sein, dann spricht man beim derzeitigen Angebot (Seventeen Days) von 3 Doors Down wahrscheinlich eher von bodenständigem Rock.

Will man nicht so nett sein, dann sagt man wohl bodenständige Rockmusik ohne Ecken und Kanten mit leichtem Hang zur Power-Rockballade. Na ja, man kann das Rad ja auch nicht ständig neu erfinden und den Erfolg in ihrem Heimatland scheint es ja auch nicht zu schmälern.


[PoprockUnion 04/2005]

Mitglieder: Brad Arnold (vocals), Matt Roberts (guitar), Todd Harrell (bass), Chris Henderson (guitar), Daniel Adair (drums)  

Musikstil: Alternative-Rock

Vergleichbare Bands: Matchbox 20, Pearl Jam, Creed
 
Ausgewählte Diskographie:

The Better Life (LP, 2000)
Away From The Sun (LP, 2002)
Seventeen Days (LP, 2005)
3 Doors Down (LP, 2008)    

Song-Empfehlungen:

1. Kryptonite
2. Loser
3. Landing In London
4. Here Without You
5. Let Me Go
6. Be Like That
7. When I'm Gone

 

  • I Am Kloot

    I Am Kloot kommen aus England und sind eher was für ruhige und dunkle Stunden. Dies beweisen sie auch auf ihrem dritten Album "Gods and Monsters", bei dem die Instrumentierung zwar etwas üppiger und abwechslungsreicher ausgefallen ist als bei den Vorgängern, dennoch findet man weiterhin keine potentiellen Sommerhits oder gar einen Indie-Club-Knaller. Konsequent! Zeitloser melancholischer Gitarrenpop, den man aber tunlichst im Herbst/Winter veröffentlichen sollte.

     
  • Aztec Camera

    Die schottische Band "Aztec Camera" war ein Bandprojekt von Roddy Frame mit wechselnden Gastmusikern, u.a. Malcolm Ross von Josef K. bzw. Orange Juice. Gegründet wurde Aztec Camera 1980 und das Debüt-Album "High Land, Hard Rain" von 1983 darf man, hoffentlich ungestraft, als den kreativen Höhepunkt bezeichnen. Zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere galten Aztec Camera im Kreise britischer Journalisten und Indiefans als die kommende Band, zumal ihre Country-Klamotten, ihre Singles und die bereits erwähnte Debüt-LP auf Rough Trade so schön als Gegenentwurf zum vorherrschenden Synthi-Pop herhalten konnte.

     
  • The Hands Of The Wrong People

    Dominic Hislop ist gebürtiger Schotte, Gitarrist und Sänger von The Hands Of The Wrong People, die im Frühjahr ihr Debütalbum "Spring Flakes" bei Peapod Recordings aus Portland veröffentlicht haben. Schlagzeuger Robert Wiesner aus Leipzig und Bassist Pius Fox aus Berlin komplettieren die Band.