In der letzten Zeit sind die Besucherzahlen auf unseren Seiten stetig gestiegen und wir sind stolz, daß jetzt sogar ein Leser aus dem fernen Australien den Weg zu uns gefunden hat. Warum ich das so herausstelle? Erstens kommt die Band Starky aus Australien und zweitens hat uns Peter Antler, dieser besagte Australier bzw. Deutsch-Australier, gefragt, ob er uns nicht einen Review zur Band Starky und ihrem zweiten, selbstbetitelten Album "Starky" (2006) zusenden darf.

Natürlich spricht prinzipiell nichts dagegen, aber gern gehört hätten wir dieses Album schon. Leider erscheint diese CD wohl vorerst nicht in Deutschland, da wir nur den Veröffentlichungstermin (Januar, 2007) für Großbritannien herausfinden konnten. Aber es gibt ja noch Myspace und die dortigen Songs von Starky sind wirklich sehr gut. Sehr britisch, gut produziert und deshalb folgt jetzt der etwas gekürzte Original-Review von Peter zur australischen Band Starky:
Die Band Starky stellt auf ihrem lang ersehnten neuen Album hervorragend unter Beweis, daß eine Menge Potential in ihnen steckt und daß sie sich momentan nicht hinter den aktuellen britischen Bands verstecken muß. Auch sie kennen die typischen New-Wave -Verweise und durch die gute Produktion von Dave Eringa ( Manic Street Preachers, Suede, Idlewild, Lowgold ) entstand ein enorm abwechslungsreiches Album. Starky geben sich musikalisch reifer und fügen ihrem Gitarrensound eine neue Geschliffenheit und Breite hinzu, was den Jungs in Australien schon sehr viel Airplay und positives Feedback auf dem Alternative-Radiosender Triple J einbrachte. In den Reigen so bekannter und illustrer Bands wie Editors, Franz Ferdinand, Maximo Park passen deshalb auch Starky vortrefflich und vielleicht werden sie auch in Europa Erfolg haben. In Australien wurde die CD bereits für einen ARIA nominiert, was durchaus mit den englischen Brit-Awards vergleichbar ist. In England ist unterdessen auf dem Loog-Label, die Debüt-Doppel-A-Single " Is This How It Ends / Hey Bang Bang " erschienen, welche erstaunlich gute Reviews bekam und auch einen guten Überblick über die musikalische Bandbreite von Starky verschafft.

[Peter Antler/Marc Hendricks für PoprockUnion]

 

Bandmitglieder:  Beau Cassidy (guitar, vocals), Jonny Wilson (guitar), Nick Neal (bass), Saul Foster (drums)

Musikstil:  Indie-Rock, New Wave/Postpunk

Vergleichbare Bands:  Bloc Party, The Strokes, Interpol , Idlewild , Doves , Editors


Ausgewählte Diskographie:

Mirror, Signal, Manoeuvre (LP, 2003) 
Starky (self-titled, LP, 2006)


Song-Empfehlungen:

1. Is this How It Ends?
2. Hey Bang Bang
3. We Generate Friction
4. Beat Ideas
5. Saturday Night, Sunday Morning






  • Cake

    Mangelnden Wiedererkennungswert kann man der kalifornischen Band Cake nun wirklich nicht vorwerfen. Die funkigen Bassläufe, der permanente Trompeteneinsatz und der markante (Sprech-) Gesang mit sarkastischen Texten führte zu einem ganz eigenen Stil. Mit der Coverversion von "I will survive" wurden Cake dann 1997 auch in Deutschland bekannt und sind seitdem auch hier mehr als nur ein Geheimtip. Allerdings darf nicht unterschlagen werden, daß dieses klare Erfolgsrezept in Zukunft auch Abnutzungserscheinungen unterliegen dürfte.

     
  • Kent

    Kent sind eine große und erfolgreiche Band in Schweden und deshalb halten sie es wahrscheinlich seit einigen Jahren nicht mehr nötig ihre Alben auch in Englisch zu veröffentlichen. Vielleicht liegt es aber auch an ignoranten Plattenfirmen. Schade, denn auch in englischer Sprache ( Isola , 1998; Hagnesta Hill , 2000) machten Kent jederzeit eine gute Figur und konnten sich mit allen großen Britpop -Bands messen.

     
  • Adam & The Ants

    Adam Ant, auch nicht gerade ideal für kurze Beschreibungen. So ganz spontan könnte man ja denken, eine typische frühachtziger Post-Punk-Erscheinung. Da Hayzee Fantayzee das vom Punk hinterlassene Vakuum nicht wirklich ausfüllten und auch Shakin' Stevens nicht die gesamte Jugendkultur abdecken konnte, mußte schnellstmöglich Ersatzbefriedigung her.