Dreckigen Disco-Punk-Rap-Rock machen die Are Weapons, oder wie man es auch eben nennen will. Jedenfalls kommt dieser brachiale Sprechgesang aus New York City, untermalt mit Gitarren, Drumcomputer und fettem Synthesizer. Kein völlig neuer Musikstil, aber zumindest nicht so leicht einzuordnen.

Man diese Art von Musik natürlich auch Electroclash nennen, oder vielleicht Sequencer-Punk. Letzteres hätte nur den Nachteil, daß man sofort an DAF denkt, was bei ARE Weapons nicht unbedingt ein passender Verweis/Vergleich wäre.


[PoprockUnion 08/2003]

Bandmitglieder: Brian Peck (vocals), Matthew McAuley (bass), Paul Sevigny (keyboards)
    
Musikstil/-Genre: Electroclash, Noise-Rock
    
Vergleichbare Bands: Luscious Jackson, Suicide

Ausgewählte Diskographie:

A.R.E. Weapons (LP, 2003)
Free In The Streets (LP, 2005)
Keys Money Cigarettes (LP, 2006)
Modern Mayhem (LP, 2007)
    
Song-Empfehlungen:

1. Hey World
2. Don't Be Scared
3. New York Muscle
4. Street Gang

  • Electronic

    Electronic sind mit ihren drei Alben aus den Jahren '91, '96 und '99 mittlerweile ein langjähriges Nebenprojekt von Bernard Sumner (New Order) und Johnny Marr (Ex-The Smiths, The The). Zeitweise mit von der Partie waren auch Neil Tennant von den Pet Shop Boys und Ex-Kraftwerker Karl Bartos. Nicht zuletzt durch Sumners Gesang klingen sie aber zumeist nur wie New Order mit Britpop-Ambitionen.

     
  • My Morning Jacket

    Ich muß zugeben, bisher konnte ich mit dieser Band aus Louisville, Kentucky, nicht ganz soviel anfangen. Ich kannte My Morning Jacket nur von einem Freund dessen Musikgeschmack ich zwar respektiere (Neil Young), aber nicht unbedingt teile. 1999 veröffentlichten sie mit "The Tenessee Fire" ihr Debut-Album, 2001 kam "At Dawn", das zweite Album. Von "It Still Moves" aus dem Jahre 2003 gefiel mir die Single "One Big Holiday", ohne mich aber näher mit dem gesamten Album zu beschäftigen.

     
  • The Haddocks

    Bislang hatten wir die Schweiz nicht auf unserer musikalischen Indie-Landkarte. Das hat sich jetzt aber schlagartig geändert, denn Anfang Juni beglückte uns das Schweizer Künstler-Kollektiv und Indie-Label Ikarus Records mit dem Debütalbum von The Haddocks. Das Album heißt "The Year Before The Year Of Sekiuah" was sinngemäß in etwa bedeutet, heute ist der letzte Tag an dem man den Joghurt im Kühlschrank noch essen kann. Oder wie der Engländer sagt: "Your guess is as good as mine."