Dreckigen Disco-Punk-Rap-Rock machen die Are Weapons, oder wie man es auch eben nennen will. Jedenfalls kommt dieser brachiale Sprechgesang aus New York City, untermalt mit Gitarren, Drumcomputer und fettem Synthesizer. Kein völlig neuer Musikstil, aber zumindest nicht so leicht einzuordnen.

Man diese Art von Musik natürlich auch Electroclash nennen, oder vielleicht Sequencer-Punk. Letzteres hätte nur den Nachteil, daß man sofort an DAF denkt, was bei ARE Weapons nicht unbedingt ein passender Verweis/Vergleich wäre.


[PoprockUnion 08/2003]

Bandmitglieder: Brian Peck (vocals), Matthew McAuley (bass), Paul Sevigny (keyboards)
    
Musikstil/-Genre: Electroclash, Noise-Rock
    
Vergleichbare Bands: Luscious Jackson, Suicide

Ausgewählte Diskographie:

A.R.E. Weapons (LP, 2003)
Free In The Streets (LP, 2005)
Keys Money Cigarettes (LP, 2006)
Modern Mayhem (LP, 2007)
    
Song-Empfehlungen:

1. Hey World
2. Don't Be Scared
3. New York Muscle
4. Street Gang

  • Giovanni Ferrario

    Vermutlich werden eingefleischte Indie-Fans den Italiener Giovanni Ferrario bereits kennen, wer trotzdem keinen blassen Schimmer hat, so wie ich, der bekommt im April eine neue Gelegenheit die Versorgungslücke zu schließen. Dann veröffentlicht der Hugo Race & True Spirit -Gitarrist, Produzent, Micevice -Kopf und Studiomusiker von PJ Harvey/John Parish nämlich sein erstes Solo-Album auf Solaris Empire/Pocket Heaven .

     
  • Another Sunny Day

    Sie waren eine der ersten Bands auf dem legendären britischen Indie-Pop-Label, Sarah Records (1988-95) und neben "The Field Mice" auch eine der wichtigsten (Album: London Weekend, 1992). Bemerkenswert war dabei, daß es sich bei Another Sunny Day nur um eine Person handelte, nämlich Harvey Williams mit tatkräftiger Unterstützung eines 4-Spur-Rekorders.

     
  • Razorlight

    Komisch, in der Vergangenheit haben wir ja gerne mal die Band Razorlight als Vergleich herangezogen, scheinbar ist aber niemandem die fehlende Bandinfo aufgefallen. Na ja, möglicherweise fehlen hier einfach zu viele wichtige Künstler, so daß selbst die Redaktion den Überblick verloren hat.