Dreckigen Disco-Punk-Rap-Rock machen die Are Weapons, oder wie man es auch eben nennen will. Jedenfalls kommt dieser brachiale Sprechgesang aus New York City, untermalt mit Gitarren, Drumcomputer und fettem Synthesizer. Kein völlig neuer Musikstil, aber zumindest nicht so leicht einzuordnen.

Man diese Art von Musik natürlich auch Electroclash nennen, oder vielleicht Sequencer-Punk. Letzteres hätte nur den Nachteil, daß man sofort an DAF denkt, was bei ARE Weapons nicht unbedingt ein passender Verweis/Vergleich wäre.


[PoprockUnion 08/2003]

Bandmitglieder: Brian Peck (vocals), Matthew McAuley (bass), Paul Sevigny (keyboards)
    
Musikstil/-Genre: Electroclash, Noise-Rock
    
Vergleichbare Bands: Luscious Jackson, Suicide

Ausgewählte Diskographie:

A.R.E. Weapons (LP, 2003)
Free In The Streets (LP, 2005)
Keys Money Cigarettes (LP, 2006)
Modern Mayhem (LP, 2007)
    
Song-Empfehlungen:

1. Hey World
2. Don't Be Scared
3. New York Muscle
4. Street Gang

  • Bernhard Eder

    Singer-/Songwriter-Album, die zweite Rezension. Dieses Mal heißt der Künstler Bernhard Eder - den es aus Österreich momentan in die Musikmetropole Berlin verschlagen hat. Dort wurde auch der größte Teil von "The Livingroom Sessions" eingespielt. Bekannt wurde Bernhard Eder mit seiner Band [wa:rum], einer festen Größe in der österreichischen Indieszene.

     
  • Eels

    Zu Beginn ihrer Karriere machte Ober-Aal "E" mit seinen Eels einen feinen, ruhigen Gitarren-Pop. Danach wurde es poppig-bedrückend, später etwas niedlich-sarkastisch und dann krautrockig. Insgesamt ist Mastermind "E" also ein recht vielseitiger Kautz, der es immer versteht seine momentane Gefühlslage in den Songs widerzuspiegeln. Deshalb muß man die Eels eher als Gesamtkunstwerk betrachten und mögen, ansonsten wird einem diese musikalische Selbsthypnose insgesamt verschroben und richtungslos vorkommen.

     
  • Haven

    Zuerst einmal haben Haven mit Joe Moss den ehemaligen Smiths-Manager an ihrer Seite und mit Johnny Marr obendrein auch noch den Ex-Smiths-Gitarristen als Produzenten. Zweitens haben sie ein Debut-Album mit bestimmt fünf potentiellen Hitsingles, die melodiös-melancholisch irgendwo zwischen bodenständigem Rock und Britpop anzusiedeln sind.