In At The Drive-In versammelt sich zu viel kreative und rohe Energie für eine normale Punkband. Gute Vergleiche, die diesen Texanern gerecht werden, fallen deshalb schwer. Vielleicht hilft zur weiteren Einordnung die Tatsache, daß sich die Band 2002 auflöste, damit Cedric Bixler und Omar Rodriguez ihr Nebenprojekt "The Mars Volta" vorantreiben konnten. Damit endlich die Frisuren noch besser zur Musik passen.



[PoprockUnion 08/2003]

Bandmitglieder: Cedric Bixler (vocals), Omar Rodriguez (guitar), Jim Ward (guitar), Paul Himojos (bass), Tony Hajjar (drums)
    
Musikstil: Post-Hardcore, Progressive Rock
    
Vergleichbare Bands: Rage against the machine, Boy Sets Fire, Fugazi
     
Ausgewählte Diskographie:

Acrobatic Tenement (LP, 1996)
In/Casino/Out (LP, 1998)
Relationship Of Command (LP, 2000)
     
Song-Empfehlungen:

1. One armed sccissor
2. Invalid litter Dept.
3. Rolodex Propaganda

  • Aqualung

    Aqualung, deren einziges permanentes Mitglied Matt Hales ist, wurde in England praktisch über Nacht mit dem Song "Strange & Beautiful" bekannt. Dieser untermalte einen VW-Werbespot und erreichte Platz 5 in den UK-Charts. Mittlerweile hat Matt Hales sogar schon zwei schöne Alben veröffentlicht, aber für den endgültigen Durchbruch sollte der studierte Musiker sein Talent und Können noch mit ein wenig mehr Originalität aufwerten.

     
  • Ash

    Was kann man tun wenn der Verstärker bereits an allen Reglern die 10 erreicht hat? Richtig, man dreht ihn weiter auf bis zur 11, werden Spinal Tap-Fans jetzt sagen! Was kann aber ein Rockmusiker tun, wenn er mit 19 Jahren schon alles erreicht hat? Nichts, er kann nur verlieren - seine alten Fans, seine zukünftigen Charterfolge, bestenfalls nur seine jetzige Band. Diese Erfahrung hat auch Tim Wheeler, Sänger der Nord-Irischen Band "Ash", gemacht bzw. wird er noch machen.

     
  • Gene

    1994 noch als die Reinkarnation der Smiths gefeiert, was aber vornehmlich auf den Vergleich Rossiter=Morrissey zurückzuführen war, konnten Gene im Verlauf der letzten Jahre die englische Presse nur noch schwer begeistern. Dabei haben sie nicht einmal einen besonders großen Fehler gemacht, sondern immer sehr schöne und zeitlose Poprock-Perlen abgeliefert, wovon man sich auch auf dem Best-Of-Album von 2001 überzeugen kann und sollte.