Stephen Jones, alias Babybird, ein Sänger und Songwriter aus dem Vereinten Königreich, genauer gesagt aus Sheffield. Er stürmte 1996 in die britische Top-Ten (genau, Britpop-Sellout läßt grüßen) mit dem tollen Titel "You're gorgeous".
Zuvor hatte Stephen Jones aber schon in Eigenregie und per Homerecording ganze 4 Alben aufgenommen.

Der Erfolg von Babybird war also hart erarbeitet, was man aber glücklicherweise nur in den Texten der locker, leichten Popsongs heraushört. Diese Aussage gilt uneingeschränkt für das Album "Ugly Beautiful" von 1996. Später läuft das Ganze etwas mehr aus dem Ruder, aber schöne Melodien findet man trotzdem noch.


[PoprockUnion 08/2005]

Bandmitglieder: Stephen Jones (vocals), Luke Scott (guitar)   

Musikstil/-Genre: Britpop
    
Vergleichbare Bands:  Badly Drawn Boy, My Life Story, The Lightning Seeds, The Flaming Lips

Ausgewählte Diskographie:

Ugly Beautiful (LP, 1996)
There's Something Going On (LP, 1998)
Bugged (LP, 2000)
Between My Ears There Is Nothing But Music (LP, 2006)

Song-Empfehlungen:

1. You're Gorgeous
2. Candy Girl
3. Goodnight
4. Cornershop
5. Bad Old Man
6. If You'll Be Mine
7. Back Together

  • Audioslave

    Statistisch gesehen handelt es sich hierbei um drei Teile von "Rage Against The Machine", gepaart mit einem Teil von Soundgarden. Wer nun erwartet, daß die Musik ebenfalls im Verhältnis 3:1 zugunsten von Rage Against The Machine ausfällt, der dürfte vielleicht enttäuscht sein. Eindeutig 3:1 für Soundgarden bzw. Chris Cornell - und das Fleißkärtchen bekommt Rick Rubin, der durch seine Produktion mit Sicherheit zum Erfolg des Debüt-Albums beigetragen hat.

     
  • Dynah

    Austin, Texas, nicht nur die Heimat unserer Indie-Lieblinge von Voxtrot, sondern auch die Heimatstadt der Band Dynah. Ihre Maxi-EP bzw. ihr aktuelles Mini-Album mit immerhin 8 Songs, ist im Sommer 2006 in den USA veröffentlich worden. In Deutschland, respektive Europa, schaut man natürlich wieder mehr oder weniger in die Röhre. Hier muß man den globalen Markt nutzen, der sich US-Import oder iTunes nennt, denn diese 8-Tracks sollten jedem Indie-Fan gut und teuer sein. Und das sind sie dann auch.

     
  • Deacon Blue

    Das Niemandsland zwischen Rock und Pop beackerte gegen Ende der 80er Jahre auch die schottische Formation Deacon Blue. Künstlerisch wertvoll, durchweg bodenständig und mit einigen beachtlichen Charterfolgen im Gepäck, machten sie sich Anfang der 90er Jahre auf den Weg irgendwohin. Unter anderem 1993 mit den Produzenten Steve Osborne und Paul Oakenfold in Richtung Gitarren-Rave, was nicht unbedingt zur Band passte und auch nicht zur Glaubwürdigkeit beitrug.