Melodiöser englischer Punk-Pop aus der Zeit, als der Britpop gerade feierlich beerdigt wurde. Neben vielen anderen prominenten Opfern war dies wohl auch der Sargnagel für Bennet.


[PoprockUnion 08/2000]

Bandmitglieder: Jonny Peer (vocals, guitar), Jason Applin (vocals, guitar), Kevin Moorey (drums), Andy Bennett (bass)

Musikstil: Indie-Dance-Punk, Power-Pop
     
Vergleichbare Bands: Blur, Menswear


Ausgewählte Diskographie:

    Super Natural (LP, 1997)
    Street Vs Science (LP, 1998)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Someone always gets there first
    2. Mum's Gone To Iceland
    3. If You Met Me, Then You'd Like Me
    4. I Like Rock
    5. Colossal Man

  • Strip Music

    Zugegeben, mit dem Bandnamen Strip Music kann ich mich nicht richtig anfreunden, dafür ist ihr neues Album " Hollywood & Wolfman " aber große Klasse. Eigentlich hatte ich diese Mischung aus Gothic-Rock und Dark-Wave irgendwann in den 90er Jahren aus den Augen verloren. Wohlmöglich wegen der damals nachlassenden Synth-Pop bzw. EBM-Ausrichtung und den zunehmenden Einflüssen des Gothic-Metals und Post-Industrials.

     
  • Curve

    Ein hübsche Sängerin, zarte Melodien und meterhohe Feedback-Gitarrenwände waren das Rezept der Band Curve, was für einige Erfolge in den Independent-Charts ausreichte. 1995 hatte Sängerin Toni Halliday noch mit Leftfield und der Single "Original" einen kleineren Chart-Hit.

     
  • The Ordinary Boys

    Nachdem The Ordinary Boys auf ihrem Debut-Album "Over the Counter Culture" noch sehr Jam-lastig daher kamen (Maybe Someday , Talk Talk Talk , Week in, Week out), schlagen sie auf "Brassbound" ein wenig mehr die White-Ska -Richtung ein. Kurz gesagt, bei einigen Songs haben offensichtlich Madness und Specials Pate gestanden, was keine schlechte Verwandtschaft ist. Diese Entwicklung vollzog sich auch nicht ganz unvermittelt, da die Ordinary Boys bereits für ihr erstes Album die Cover-Version von "Little Bitch" ( The Specials ) aufnahmen.