In einer gerechten Welt hätten die großartigen Musiker von Big Country mehr Anerkennung für ihre Musik bekommen. Aber was soll man sich beklagen, denn es gibt ja tausende von guten Bands die noch viel schlechter dran sind. Manche hatten nie einen Charterfolg und eine wachsende Anzahl wird niemals einen Charterfolg haben, bei dem sich exponentiell vermehrenden Dreck der allerorts aus den Lautsprechern quillt. Vielleicht führt das jetzt auch zu weit, denn man kann ja auch einfach von Big Country sehr günstig "The Crossing" (1983) oder auch "Steeltown" (1984) erwerben. Danach sieht man klarer.


[PoprockUnion 04/2000]

Bandmitglieder: Stuart Adamson † (vocals, guitar), Bruce Watson (guitar), Tony Butler (bass), Mark Brzezicki (drums)
    
Musikstil: Indie-Rock, Folk-Rock
    
Vergleichbare Bands: U2, Aztec Camera, The Alarm, Deacon Blue
     

Ausgewählte Diskographie:

    The Crossing (LP, 1983)
    Steeltown (LP, 1984)
    The Seer (LP, 1986)
    Peace In Our Time (LP, 1988)
    No Place Like Home (LP, 1991)
    The Buffalo Skinners (LP, 1993)
    Why The Long Face (LP, 1995)
     

Song-Empfehlungen:

    1. In A Big Country
    2. Just A Shadow
    3. Look Away
    4. Ships
    5. Wonderland
    6. Chance
    7. Fields Of Fire
    8. One Great Thing
    9. King Of Emotion
    10. Save me

  • Longview

    Sammler aufgepaßt, Raider heißt jetzt Twix! Longview haben sich nämlich kurzerhand in Long-View umbenannt. Dementsprechend findet man das Debut-Album der Engländer "Mercury" (2003!) neuerdings mit besagtem Bindestrich in den Läden, allerdings nur in den ganz gut sortierten. Mehr als ein Geheimtip sind Long-View nämlich hierzulande noch nicht und auch in England scheint die anfängliche Euphorie (als Further in die UK-Top30 kam) schon ein wenig abzuflauen. Aber warten wir erstmal ab in welche Richtung die nächste Single "Coming Down" geht.

     
  • Longpigs

    Ihr Debut "The sun is often out" ist ein tolles, dynamisches Album. Mit geschickten Breaks, rohen Gitarren und emotionalem Gesangsstil geben die Longpigs ihren Songs die nötige Spannung und Energie. Durch die vielen Single-Auskopplungen (sowie solch tollen B-Seiten wie Whiteness, Sweetness) ist hier aber schon der Höhepunkt des Schaffens erreicht worden.

     
  • Giovanni Ferrario

    Vermutlich werden eingefleischte Indie-Fans den Italiener Giovanni Ferrario bereits kennen, wer trotzdem keinen blassen Schimmer hat, so wie ich, der bekommt im April eine neue Gelegenheit die Versorgungslücke zu schließen. Dann veröffentlicht der Hugo Race & True Spirit -Gitarrist, Produzent, Micevice -Kopf und Studiomusiker von PJ Harvey/John Parish nämlich sein erstes Solo-Album auf Solaris Empire/Pocket Heaven .