Mit seinen Happy Mondays war Shaun Ryder das Aushängeschild des Madchester-Rave. Im Jahre 1995 mußten dann scheinbar die Stimmbänder geölt und die Kreditlinien verlängert werden, so daß Shaun die Band Black Grape ins Leben rief. Im Schlepptau auch dieses Mal mit dabei, Partykanone "Bez" der sagenumwobene Vortänzer der Mondays.

Black Grape verfeinerten auf ihrem ersten Album teilweise die alte Rave-Rezeptur mit ein wenig Funk, Soul und Ragga-Elementen und konnten zum Erstaunen der englischen Musikpresse mit mehreren Singles erfolgreich in hohe Regionen der Charts vordringen. Das nachfolgende zweite Album lag dann aber schon bleischwer in den Regalen.


[PoprockUnion 04/2000]

Mitglieder: Shaun Ryder (vocals), Paul "Kermit" Leveridge (vocals), Bez (Rumbarassel), Danny Saber (keyboards), Paul Wagstaff (guitar), Ged Lynch (drums)
    
Musikstil: Indie-Rock, Indie-Dance  

Vergleichbare Bands: Happy Mondays, Campag Velocet

    
Ausgewählte Diskographie:

    It's Great When You're Straight... Yeah. (LP, 1995)
    Stupid Stupid Stupid (LP, 1998)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Kelly's Heroes
    2. In the Name of the Father
    3. Reverend Black Grape
    4. Fat Neck
    5. England's Irie
    6. Get Higher

  • My Morning Jacket

    Ich muß zugeben, bisher konnte ich mit dieser Band aus Louisville, Kentucky, nicht ganz soviel anfangen. Ich kannte My Morning Jacket nur von einem Freund dessen Musikgeschmack ich zwar respektiere (Neil Young), aber nicht unbedingt teile. 1999 veröffentlichten sie mit "The Tenessee Fire" ihr Debut-Album, 2001 kam "At Dawn", das zweite Album. Von "It Still Moves" aus dem Jahre 2003 gefiel mir die Single "One Big Holiday", ohne mich aber näher mit dem gesamten Album zu beschäftigen.

     
  • The Hands Of The Wrong People

    Dominic Hislop ist gebürtiger Schotte, Gitarrist und Sänger von The Hands Of The Wrong People, die im Frühjahr ihr Debütalbum "Spring Flakes" bei Peapod Recordings aus Portland veröffentlicht haben. Schlagzeuger Robert Wiesner aus Leipzig und Bassist Pius Fox aus Berlin komplettieren die Band.

     
  • At The Drive-In

    In At The Drive-In versammelt sich zu viel kreative und rohe Energie für eine normale Punkband. Gute Vergleiche, die diesen Texanern gerecht werden, fallen deshalb schwer. Vielleicht hilft zur weiteren Einordnung die Tatsache, daß sich die Band 2002 auflöste, damit Cedric Bixler und Omar Rodriguez ihr Nebenprojekt "The Mars Volta" vorantreiben konnten. Damit endlich die Frisuren noch besser zur Musik passen.