Mit seinen Happy Mondays war Shaun Ryder das Aushängeschild des Madchester-Rave. Im Jahre 1995 mußten dann scheinbar die Stimmbänder geölt und die Kreditlinien verlängert werden, so daß Shaun die Band Black Grape ins Leben rief. Im Schlepptau auch dieses Mal mit dabei, Partykanone "Bez" der sagenumwobene Vortänzer der Mondays.

Black Grape verfeinerten auf ihrem ersten Album teilweise die alte Rave-Rezeptur mit ein wenig Funk, Soul und Ragga-Elementen und konnten zum Erstaunen der englischen Musikpresse mit mehreren Singles erfolgreich in hohe Regionen der Charts vordringen. Das nachfolgende zweite Album lag dann aber schon bleischwer in den Regalen.


[PoprockUnion 04/2000]

Mitglieder: Shaun Ryder (vocals), Paul "Kermit" Leveridge (vocals), Bez (Rumbarassel), Danny Saber (keyboards), Paul Wagstaff (guitar), Ged Lynch (drums)
    
Musikstil: Indie-Rock, Indie-Dance  

Vergleichbare Bands: Happy Mondays, Campag Velocet

    
Ausgewählte Diskographie:

    It's Great When You're Straight... Yeah. (LP, 1995)
    Stupid Stupid Stupid (LP, 1998)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Kelly's Heroes
    2. In the Name of the Father
    3. Reverend Black Grape
    4. Fat Neck
    5. England's Irie
    6. Get Higher

  • Lycosia

    Falls wir richtig informiert sind - und das sind wir für gewöhnlich, auch wenn wir uns meistens dumm stellen - veröffentlicht die französische Band Lycosia im Herbst 2006 mit ApokaLipstik bereits ihr 4. Album. Für eine treffende Rezension wäre es nun von Vorteil zumindest eines der Vorgänger-Alben zu kennen... Wählen wir also sicherheitshalber die akribisch-systematische Herangehensweise und sehen uns an, was die Band bzw. die Plattenfirma so sagt.

     
  • The Early Years

    The Early Years, auch wieder eine neue und interessante Band aus dem Vereinten Königreich. Als ich deren CD zum ersten Mal bei einem Freund hörte, mußte ich unweigerlich an Kraftwerk denken. Allerdings ist ein Kraftwerk-Vergleich für die meisten Leser natürlich eher irreführend, denn so richtig kommt der Fan elektronischer Musik hier nicht auf seine Kosten.

     
  • Editors

    Wem die musikalische Grundversorgung mit zwei Interpol-Alben nicht ausreicht, der kann seit dem 25. Juli 2005 auch zum Editors-Album "The Back Room" greifen. Die Editors, wohlgemerkt ohne vorangestelltes "The", kommen aus Birmingham und dürfen deshalb als die englische Antwort auf Interpol angesehen werden, denn nicht nur stimmlich erinnert so einiges an die erfolgreichen New Yorker.