Mit seinen Happy Mondays war Shaun Ryder das Aushängeschild des Madchester-Rave. Im Jahre 1995 mußten dann scheinbar die Stimmbänder geölt und die Kreditlinien verlängert werden, so daß Shaun die Band Black Grape ins Leben rief. Im Schlepptau auch dieses Mal mit dabei, Partykanone "Bez" der sagenumwobene Vortänzer der Mondays.

Black Grape verfeinerten auf ihrem ersten Album teilweise die alte Rave-Rezeptur mit ein wenig Funk, Soul und Ragga-Elementen und konnten zum Erstaunen der englischen Musikpresse mit mehreren Singles erfolgreich in hohe Regionen der Charts vordringen. Das nachfolgende zweite Album lag dann aber schon bleischwer in den Regalen.


[PoprockUnion 04/2000]

Mitglieder: Shaun Ryder (vocals), Paul "Kermit" Leveridge (vocals), Bez (Rumbarassel), Danny Saber (keyboards), Paul Wagstaff (guitar), Ged Lynch (drums)
    
Musikstil: Indie-Rock, Indie-Dance  

Vergleichbare Bands: Happy Mondays, Campag Velocet

    
Ausgewählte Diskographie:

    It's Great When You're Straight... Yeah. (LP, 1995)
    Stupid Stupid Stupid (LP, 1998)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Kelly's Heroes
    2. In the Name of the Father
    3. Reverend Black Grape
    4. Fat Neck
    5. England's Irie
    6. Get Higher

  • David Bowie

    Ein Paradiesvogel mit stilistischer Vielfalt und sicherem Gespür für aufkommende Trends, den ohnehin jeder kennt oder zumindest kennen sollte.

     
  • Voxtrot

    Während hier in Europa am Ende des Jahres 2005 noch das spätsiebziger Postpunk-Recycling den Indie-Musik-Markt bestimmt, hat man andernorts schon alternative und nachfolgende Trends im Auge. Ein tolles Beispiel hierfür sind Voxtrot aus Austin in Texas. Mit ihrer EP "Raised by Wolves" hat diese unbekannte US-Band insgesamt fünf Hit-Singles vorgelegt, die auch bei Sarah Records (1987-95) gut aufgehoben wären.

     
  • The Mary Onettes

    Für mich sind The Mary Onettes das, was für Mitredakteure, unseren Seitenbetreiber und andere Indiepop-Blogs eine Band wie Voxtrot im letzten Jahr war. Eine Band mit eindeutigen Verweisen an die guten alten 80er-Jahre-Indie-Zeiten. Ferner, eine Band mit geschmackssicheren Referenzen, keinem schlechten Song in ihrem noch übersichtlichen Repertoire und einer Plattenfirma (Labrador Records) im Rücken, die für ihr homogenes und stimmiges Band- und Soundumfeld bekannt ist.