Die US-Band Blondie, benannt nach ihrer superblonden Sängerin, zählt zu den wichtigsten Vertretern der US-New Wave-Bewegung, obwohl sie ihre größten Erfolge hauptsächlich in England bzw. Europa feiern konnte. Innerhalb ihrer aktiven Zeit von 4 Jahren (1978-1982), hatten Blondie dauerhaften Chart-Erfolg, und zahlreiche Top-Ten-Hits. Darunter so tolle Singles wie Denis, Hanging on the telephone, Heart of glass, Sunday girl, Atomic, Call me, The tide is high und Rapture.

Nach einer kurzen Solo-Karriere von Sängerin Debbie Harry und ihren kleineren Erfolgen als Schaupielerin, konnte das Comeback-Album von Blondie im Jahre 1998 dann nochmal mit "Maria" eine achtbare Single-Auskopplung aufweisen.

[PoprockUnion 04/2003]

Bandmitglieder: Deborah Harry (vocals), Chris Stein (guitar), James Destri (keyboards), Gary Valentine (bass), Clement Burke (drums)
    
Musikstil: New Wave, Indie-Pop
    
Vergleichbare Bands: Tom Tom Club, No Doubt, Talking Heads, Fun Boy Three
     

Ausgewählte Diskographie:

    Plastic Letters (LP, 1978)
    Parallel Lines (LP, 1978)
    Eat To The Beat (LP, 1979)
    Autoamerican (LP, 1980)
    The Hunter (LP, 1982)
    No Exit (LP, 1999)
    The Curse Of Blondie (LP, 2003)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Atomic
    2. Denis
    3. Sunday Girl
    4. Call me
    5. The Tide Is High
    6. Maria
    7. Heart Of Glass
    8. One Way Or Another
    9. Rapture

  • My Morning Jacket

    Ich muß zugeben, bisher konnte ich mit dieser Band aus Louisville, Kentucky, nicht ganz soviel anfangen. Ich kannte My Morning Jacket nur von einem Freund dessen Musikgeschmack ich zwar respektiere (Neil Young), aber nicht unbedingt teile. 1999 veröffentlichten sie mit "The Tenessee Fire" ihr Debut-Album, 2001 kam "At Dawn", das zweite Album. Von "It Still Moves" aus dem Jahre 2003 gefiel mir die Single "One Big Holiday", ohne mich aber näher mit dem gesamten Album zu beschäftigen.

     
  • Gene Loves Jezebel

    Gothic-Rock-Formation um die Zwillingsbrüder Jay und Michael Aston. In den 80er Jahren waren Gene Loves Jezebel immer auf den vordersten Plätzen der englischen Indie-Charts zu finden, da sie mit den anderen Bands auf Situation Two/Beggars Banquet auch in das passende Label-Umfeld eingebettet waren. Insgesamt zwar atmosphärisch dicht, aber nicht unbedingt so düster wie beispielsweise die Fields Of The Nephilim.

     
  • Kashmir

    Kashmir , ein guter Name für eine Led Zeppelin Cover-Band, aber ein blöder Bandname für hymnischen Poprock aus Dänemark. Aber Namen und Bezeichnungen sind ja bekanntlich Schall und Rauch und der Erfolg in Dänemark (u.a. beste Band und bestes Album im Jahr 2000) gibt Kashmir reichlich gute Argumente an die Hand ihre Musik auch in Resteuropa bekannt zu machen. Diesen Schritt vollziehen sie aber erst im Jahre 2003 mit dem Album " Zitilites ", ein recht solides Werk, was aber ein wenig am momentanen Retro-Zeitgeist vorbeischrammt und zu sehr auf ausgetretenen Britpop -Pfaden wandelt.