Aus abgeworbenen Ants und der Sängerin Annabella Luwin stellte Malcolm McLaren zu Anfang der 80er Jahre die Postpunk-/New Wave-Band Bow Wow Wow zusammen. Wahrscheinlich ist es auch den PR-Strategien McLarens zu verdanken, daß der Band überhaupt Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Denn bis auf die teilweise treibenden Rhythmen war das musikalische Konzept eher dünn.


[PoprockUnion 04/2003]

Mitglieder: Annabella Lwin (vocals), Matthew Ashman (guitar), Leigh Gorman (bass), Dave Barbarossa (drums)

Musikstil: Indie-Rock, New Wave
    
Vergleichbare Bands: Transvision Vamp, Adam & The Ants, The Primitives, Red Hot Chili Peppers
     

Ausgewählte Diskographie:

    See Jungle! See Jungle! Go Join... (LP, 1981)
    I Want Candy (LP, 1982)
    12 Original Recordings (LP, 1982)
    When The Going Gets Tough, The Tough... (LP, 1983)
     

Song-Empfehlungen:

    1. C30 C60 C90 Go!
    2. Go Wild In The Country
    3. I Want Candy
    4. Fools Rush In
    5. Do You Wanna Hold Me?

  • Cabaret Voltaire

    Cabaret Voltaire aus Sheffield gehören zu der schwer zugänglichen Avantgarde des 80er Synthie-Pops. Mit Tonbandgeräten und allen erdenklichen elektronischen Klangerzeugern versuchten sie damals althergebrachte Hörgewohnheiten zu verändern. Natürlich waren Cabaret Voltaire mit dieser Herangehensweise zu jener Zeit nicht mit dem vorherrschenden Massengeschmack vereinbar.

     
  • Alex Amsterdam

    Hier ein kleines Update bzw. ein erweiteter Review zum Singer/Songwriter Alex Amsterdam, der jetzt sein offizielles Debütalbum "Stillness Of A Moment" auf Moon Records vorgestellt hat. Alex Amsterdam kommt ursprünglich aus Bad Oeynhausen, war früher Gitarrist und Frontmann bei der Alternative-Rockband "Queen Mom", und ist seit 2006 als Solokünstler unterwegs.

     
  • Hefner

    Independent-Band aus England mit leichten Folk-Einflüssen, die irgendwann auf die witzige Idee kam auch mal die Gitarren komplett durch Synthesizer zu ersetzen (nämlich auf Dead Media, 2001). Wer dies jetzt für sittenwidrig hält kann sich damit trösten, daß die eingefleischten Hefner-Fans ähnlich reagierten.