Eine eher unspektakuläre Synthi-Pop-Formation der 80er Jahre war China Crisis. Ihre sanften und vertäumten Popsongs waren zwar allesamt sehr nett und vortrefflich arrangiert, aber durch die fehlenden Ecken und Kanten auf Dauer auch ziemlich einschläfernd.


[PoprockUnion 04/2001]

Bandmitglieder: Eddie Lundon (vocals, keyboards), Gary Daly (keyboard, guitar), Gary Johnson (bass), Kevin Wilkinson † (drums)
    
Musikstil: Synthie-Pop
    
Vergleichbare Bands: Blancmange, Fiction Factory, The Dream Academy
     

Ausgewählte Diskographie:


    Difficult Shapes & Passive Rhythms (LP, 1982)
    Working With Fire And Steel (LP, 1983)
    Flaunt The Imperfection (LP, 1985)
    What Price Paradise (LP, 1986)
    Diary Of A Hollow Horse (LP, 1989)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Whishful Thinking
    2. Christian
    3. Black Man Ray
    4. King in a Catholic Style (Wake Up)
    5. Best Kept Secret

  • The Stone Roses

    Als The Stone Roses im Jahre 1985 in Manchester gegründet wurden, war eine große Karriere nicht unbedingt abzusehen. Zu jener Zeit wechselten sie von Kleinstlabel zu Kleinstlabel, produzierten mit Egozentriker Martin Hannett die nicht besonders erfolgreiche Single "So young/Tell me" und wurden obendrein von der englischen Musikpresse als minder talentierte Gothic-Rockband bzw. als Chameleons -Kopie abgefertigt. Die Arbeiten an einer kompletten LP verliefen im Sand.

     
  • Arctic Monkeys

    Natürlich ist der Hype um die Artic Monkeys etwas übertrieben, aber was soll man auch sagen wenn die Veröffentlichungen sich so sehr in Grenzen halten? Man könnte aus Ignoranz und Unwissenheit einfach mal schreiben, daß die Arctic Monkeys aus Sheffield mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die neuen Franz Ferdinand sind und sich auch so anhören. Ebenso kann man sich auch die zum Download freigegebenen Songs besorgen, damit man nicht ständig um den heißen Brei reden muß.

     
  • Babybird

    Stephen Jones, alias Babybird, ein Sänger und Songwriter aus dem Vereinten Königreich, genauer gesagt aus Sheffield. Er stürmte 1996 in die britische Top-Ten (genau, Britpop-Sellout läßt grüßen) mit dem tollen Titel "You're gorgeous".
    Zuvor hatte Stephen Jones aber schon in Eigenregie und per Homerecording ganze 4 Alben aufgenommen.