Jürgen Engler, Erfinder des Stahlophons und Chef der Krupps ist ein Individualist und Exzentriker. In wechselnder Besetzung macht er seit 1981 unter dem Namen "Die Krupps" musikalische Experimente zwischen Industrial, Electro-Punk, Electronic Body Music und Electro-Metal-Crossover.


[PoprockUnion 04/2000]

Bandmitglieder: Jürgen Engler (vocals, keyboard, percussion), Ralf Dörper (samples), Jürgen Esch (bass), Lee Altus (guitar), Darren Minter (drums)
    
Musikstil/-Genre: EBM, Post-Industrial, Crossover
    
Vergleichbare Bands: D.A.F., Nitzer Ebb, KMFDM, Ministry, Einstürzende Neubauten
     

Ausgewählte Diskographie:

    Wahre Arbeit, Wahrer Lohn (LP, 1981)
    Volle Kraft voraus! (LP, 1982)
    Entering The Arena (LP, 1985)
    Metall Maschinen Musik 91-81 (LP, 1991)
    I (LP, 1992)
    II The Final Option (LP, 1993)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Wahre Arbeit, wahrer Lohn
    2. Tod & Teufel
    3. To The Hilt
    4. Germaniac
    5. Stahlwerksinfonie
    6. Fatherland
    7. Isolation

  • Kula Shaker

    Wenn man sich für britische Musik und aktuelle musikalische Strömungen interessiert, dann fällt man zwangsläufig im Laufe der Jahrzehnte auch mal auf die entsprechend gehypten Aushängeschilder irgendeiner neuen Welle herein. Falls nicht, dann kauft man seine Musik wahrscheinlich streng nach der Covergestaltung. Egal, in beiden Fällen wäre man mit Sicherheit nicht ohne Kula Shaker aus dem Plattenladen zurückgekommen.

     
  • Beck

    Eigentlich kann man sich nicht wirklich sicher sein, ob es sich bei Beck um ein avantgardistisches Gesamtkunstwerk, oder bloß um eine geschickte Verkaufsstrategie handelt. Andererseits ist dies aber auch völlig irrelevant, denn wenn Beck seine musikalischen Wundertüten öffnet, kann niemand vorhersagen was dieses Mal wohl drin sein wird. Allerdings hat man das Gefühl, daß die Sampling-Feuerwerke und das Antiheldentum aus den "Loser"-Zeiten endgültig der Vergangenheit angehören.

     
  • At The Drive-In

    In At The Drive-In versammelt sich zu viel kreative und rohe Energie für eine normale Punkband. Gute Vergleiche, die diesen Texanern gerecht werden, fallen deshalb schwer. Vielleicht hilft zur weiteren Einordnung die Tatsache, daß sich die Band 2002 auflöste, damit Cedric Bixler und Omar Rodriguez ihr Nebenprojekt "The Mars Volta" vorantreiben konnten. Damit endlich die Frisuren noch besser zur Musik passen.