Die Türen kommen aus Berlin und machen seit 2003 annähernd so etwas wie Electro-Pop, aber genau kann man sie musikalisch nicht einordnen, da sie sich anscheinend keinerlei Stilmixgrenzen gesetzt haben. Jedenfalls stehen die Türen offen und frischer Wind darf fröhlich hindurchwehen, auch wenn, wie momentan üblich, einem sofort 80er und NDW in den Kopf schießen. Und nein, die Türen sind keineswegs Deutschlands beste Doors-Cover-Band.


[PoprockUnion 04/2004]

 

Bandmitglieder: Maurice Summen (vocals) , Ramin Bijan (keyboard, sampling), Gunter Osburg (guitar)
    
Musikstil: Indie-Rock

Vergleichbare Bands: Von Spar, Mediengruppe Telekommander, Der Plan, Spillsbury, Die Goldenen Zitornen, King Rocko Schamoni, Ween
 


Ausgewählte Diskographie:

    Das Herz war Nihilismus (LP, 2004)
    Unterwegs mit Mother Earth (LP, 2005)
    Popo (LP, 2007)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Öde an die Freude
    2. Das Mysterium schlägt zurück
    3. Der Blues kommt zurück in die Stadt
    4. Indie Stadt
    5. Kein Kopf
    6. Drinnen ist wie draussen
    7. Sei schlau, bleib dumm

  • Cold War Kids

    Das Schlagzeug rumpelt und die Percussion scheppert, die markdurchdringende Stimme von Sänger Nathan Willet legt sich behauptend darüber, daneben wummert der Bass. Dies sind, kurz gesagt, die Cold War Kids aus Kalifornien, ein nicht mehr ganz unbekannter Hype aus dem Myspace- und Blog-Umfeld. Immerhin haben die vier Kalifornier in den letzten zwei Jahren auch schon 3 EPs (Mulberry Street EP, With Our Wallets Full EP, Up In Rags EP) veröffentlicht. Aus diesem Fundus rekrutiert das Debütalbum der Cold War Kids vornehmlich seine Songs.

     
  • Legendary Pink Dots

    Hm, bei einer so langen Bandgeschichte bin ich mit einer Kurzbeschreibung etwas überfordert, zumal ich offen zugeben muß auch nur Teilbereiche ihres 25jährigen Schaffens zu kennen. Gerne würde ich die Legendary Pink Dots irgendwo zwischen Bauhaus, The Cure und And Also The Trees einordnen, aber ob diese Aussage auch allgemeinen Anklang findet, kann ich bislang nicht sagen.

     
  • Joy Division

    Knackig-nüchterne Post-Punk-Arrangements, verwoben mit düster-atmosphärischen Keyboard-Flächen und einem emotionslos-eindringlichen Gesang, das waren die Markenzeichen von Joy Division, einer Band die erst nach dem Selbstmord von Sänger Ian Curtis (18.05.1980) zur Legende wurde.