J. Mascis bzw. Dinosaur Jr. sind eine Ikone des Indie-Rock, vielleicht vergleichbar mit Frank Black bzw. den Pixies. Allerdings muß bei diesem Vergleich darauf hingewiesen werden, daß es Dinosaur Jr. bislang ein wenig an Medienhype mangelt und sie sich derzeit noch in Auflösung befinden. Dinosaur Jr. sind bzw. waren berühmt für ihren brachialen Krach, d.h. Gitarrenlärm, gepaart mit schönen Melodien und weitgehend harmonischen Songstrukturen.

Immer unterstrichen vom rauh-saften Gesang J. Mascis. Den Durchbruch im Indie-Bereich schafften Dinosaur JR. mit ihrer dritten LP "Bug" bzw. mit dem Song "Freak Scene". Auch das Cure-Cover "Just Like Heaven" von 1989 dürfte vielen Indiefans noch in den Ohren klingeln.
Neuigkeiten/ News-Update: Im Jahr 2005 gab es dann eine Dinosaur Jr.-Reunion in der Originalbesetzung mit J. Mascis, Lou Barlow und Murph.


[PoprockUnion 04/2000]

Bandmitglieder: J. Mascis (vocals, guitar, drums), Don Fleming (bass), Jay Spiegel (drums)
     
Musikstil: Indie-Rock
     
Vergleichbare Bands: The Pixies, Hüsker Dü, Sonic Youth, Hundred Reasons, The Jesus & Mary Chain, Nirvana, Sebadoh
    

Ausgewählte Diskographie:

    Bug (LP, 1988)
    Green Mind (LP, 1991)
    Where You Been (LP, 1993)
    Without A Sound (LP, 1994)
    Hand It Over (LP, 1997)
    Beyond (LP, 2007)
    Farm (LP, 2009)
     

Song-Empfehlungen:

    1. Freak Scene
    2. Feel The Pain
    3. Take A Run At The Sun
    4. Just Like Heaven
    5. Start Choppin
    6. Out There
    7. Get Me

  • Placebo

    Brian Molko, der Sänger der Band Placebo hat oft seltsame Haare, er schminkt sich, im Gesicht weiß, um die Augen schwarz, klaut angeblich auch heute noch gerne CDs, war lange Zeit verschiedensten Drogen verfallen, wäscht sich maximal einmal die Woche die Haare, nimmt einen Song auch schon mal nackt auf, nennt Rauchen, Kiffen, Star Trek und Bloody Marys seine Leidenschaft - als Kind ein Einzelgänger, hat er heute als Sänger einer so erfolgreichen Band das richtige Ventil für sein, nennen wir es mal künstlerisches Wesen gefunden.

     
  • The Cinematics

    Bekanntlich wird in Großbritannien gute Musik gemacht, quasi aus dem Nichts tauchen ständig neue Independent Bands auf und doch können sich nur ganz wenige auf Dauer etablieren. Das liegt zum einen an der allgemeinen Schnelllebigkeit von musikalischen Trends, zum anderen auch am beliebten " Bandwagon Effect ", welcher ebenfalls als Sargnagel jeglicher Trends verstanden werden muß. Gemünzt auf The Cinematics aus Schottland könnte man das eben beschriebene Szenario auch platter formulieren, indem man feststellt:

     
  • Bernhard Eder

    Singer-/Songwriter-Album, die zweite Rezension. Dieses Mal heißt der Künstler Bernhard Eder - den es aus Österreich momentan in die Musikmetropole Berlin verschlagen hat. Dort wurde auch der größte Teil von "The Livingroom Sessions" eingespielt. Bekannt wurde Bernhard Eder mit seiner Band [wa:rum], einer festen Größe in der österreichischen Indieszene.