Musik Reviews

Hier findet man alle unsere Album-Kritiken und Band-Reviews in seltsamer bzw. willkürlicher Reihenfolge. Der Genre-Mix umfaßt dabei Independent, New Wave, Britpop, C86, Postpunk, Shoegazer, Madchester Rave, Gothic Rock, aber auch noch andere Stile und uralte Rezensionen, die heute nicht mehr ganz in unser Konzept passen.
 

Irene

Irene Bandfoto

Während ich diese Zeilen über die schwedische Indie-Band Irene tippe, hat bei uns in Nordrhein-Westfalen gerade der goldene Oktober begonnen. Und was soll ich sagen, das neue Album dieser feinen Labrador -Band hätte ich gerne im Sommer gehört. Spitzfindige Mitmenschen werden jetzt sicherlich fragen: Welcher Sommer? Ich antworte lieber mit der berechtigten Gegenfrage: Welche Platte denn? Diese soll hier ja das Thema sein.

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Kula Shaker

Wenn man sich für britische Musik und aktuelle musikalische Strömungen interessiert, dann fällt man zwangsläufig im Laufe der Jahrzehnte auch mal auf die entsprechend gehypten Aushängeschilder irgendeiner neuen Welle herein. Falls nicht, dann kauft man seine Musik wahrscheinlich streng nach der Covergestaltung. Egal, in beiden Fällen wäre man mit Sicherheit nicht ohne Kula Shaker aus dem Plattenladen zurückgekommen.

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Lycosia

Lycosia

Falls wir richtig informiert sind – und das sind wir für gewöhnlich, auch wenn wir uns meistens dumm stellen – veröffentlicht die französische Band Lycosia im Herbst 2006 mit ApokaLipstik bereits ihr 4. Album. Für eine treffende Rezension wäre es nun von Vorteil zumindest eines der Vorgänger-Alben zu kennen… Wählen wir also sicherheitshalber die akribisch-systematische Herangehensweise und sehen uns an, was die Band bzw. die Plattenfirma so sagt.

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Richard Ashcroft

Richard Ashcroft trifft sich wahrscheinlich jeden ersten Dienstag im Monat mit den Gallagher-Brüdern zu den anonymen ausgedienten Britpop-Heroen. Haarschnitt, Beatles-Verehrung und gesundes Selbstbewusstsein sind nicht die einzigen Gemeinsamkeiten: Mit The Verve schuf er Hymnen einer Generation. Vom Erfolg von damals profitiert er heute noch – seit deren Auflösung im April 1999 als Solokünstler. Neu ist da nichts, gute Popsongs sind aber immer noch darunter.

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The Dark Romantics

In den 80er Jahren hätte ich diese Platte schon alleine wegen des Cover-Artworks nicht gekauft. Zu sehr hätte ich damals die unausweichlichen Sympathiebekundungen von Fancy- und Moti Special-Fans gefürchtet. Heute lassen sich mögliche Geschmacksverirrungen zum Glück anonymer abwickeln und deshalb kann ich hier nun den Review zu The Dark Romantics beisteuern. Die Band stammt aus Florida und, soviel vorab, das Cover täuscht ein wenig, aber auch nicht komplett. Ich persönlich hätte schwülstige 80er Synthie-Musik mit leichtem Gothic Touch erwartet.

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The Upper Room

Ca. ein Jahr wartet man nun schon auf das Debüt-Album von The Upper Room, einer Band aus dem englischen Seebad Brighton. Die erste Single „All over this town“ gab es bereits im Jahre 2004 und seitdem hört man desöfteren, daß auch ein Album so gut wie fertig sei. Anfangs wurde Gil Norton (Pixies , Foo Fighters, James, Belly) als Produzent genannt, später sollte es dann Paul Schroeder (The Stone Roses) gemacht haben.

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Captain

Abwechslung tut Not und wenn es der Hype-Fahrplan zuläßt, dann ist die Zeit sicherlich reif für eine Band wie beispielsweise Captain. Diese 5-köpfige Newcomer-Band aus London hat sich dem spät-achtziger Gitarrenpop verschrieben. Jetzt liegt ein Album vor, sauber produziert von Trevor Horn (ABC, Propaganda, FGTH, Pet Shop Boys, Seal, TATU, Simple Minds) und mit dem nötigen Schmalz ausgerüstet, eröffnen Captain dem geneigten Indie-Publikum damit einen Klang- und Melodienreichtum, den der WDR-2-Hörer manchmal so gerne verfluchen möchte.

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Alex Amsterdam

Alex Amsterdam

Hier ein kleines Update bzw. ein erweiteter Review zum Singer/Songwriter Alex Amsterdam, der jetzt sein offizielles Debütalbum „Stillness Of A Moment“ auf Moon Records vorgestellt hat. Alex Amsterdam kommt ursprünglich aus Bad Oeynhausen, war früher Gitarrist und Frontmann bei der Alternative-Rockband „Queen Mom“, und ist seit 2006 als Solokünstler unterwegs.

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Audioslave

Statistisch gesehen handelt es sich hierbei um drei Teile von „Rage Against The Machine“, gepaart mit einem Teil von Soundgarden. Wer nun erwartet, daß die Musik ebenfalls im Verhältnis 3:1 zugunsten von Rage Against The Machine ausfällt, der dürfte vielleicht enttäuscht sein. Eindeutig 3:1 für Soundgarden bzw. Chris Cornell – und das Fleißkärtchen bekommt Rick Rubin, der durch seine Produktion mit Sicherheit zum Erfolg des Debüt-Albums beigetragen hat.

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Belly

Zwei Alben  mit gutem Post-Punk-Power-Pop („Star“, 1993 und „King“, 1995), das beschreibt was die US-Band Belly während ihrer kurzen Bestehensphase zu bieten hatte. Dabei harmoniert die glasklare Stimme von Sängerin Tanya Donnelly doch so schön mit dem satten Gitarrensound. Scheinbar ist aber ein längerfristiges Bandprojekt nicht unbedingt ihre Sache, hat Tanya Donelly doch auch schon die Throwing Muses und Breeders mitbegründet. Heute ist die Amerikanerin als Solokünstlerin unterwegs und schlägt insgesamt sanftere Töne an – schade eigentlich.

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