INDIE-ROCK

Indie Rock ist ein Musikstil der ursprünglich für die unkommerzielle Rockmusik von kleinen Independent-Labels stand. Fest verbunden ist der Begriff Indie Rock auch mit dem englischen Gitarrenrock zur Mitte der 80er Jahre. Indie Rock ist heute ein Synonym für Rockmusik mit künstlerischem Anspruch. Ingesamt ist Indie eine eher schwammige Bezeichnung, ähnlich wie „Alternative Rock“, wobei Indie Rock sich eher auf europäische Musik bezieht und Alternative Rock für uns in die amerikanische Rock-Schublade gehört. Wenn wir an Indie-Rock denken, dann denken wir demnach an Rough Trade, The Smiths, NME der 80er, C86 oder Creation Records. Den Begriff Alternative Rock verbinden wir darüber hinaus mit einer etwas härteren Rock-Gangart, Indie-Rock ist eher verschrobene, experimentelle Rockmusik mit vielfältigeren Spielarten.

My Morning Jacket

Ich muß zugeben, bisher konnte ich mit dieser Band aus Louisville, Kentucky, nicht ganz soviel anfangen. Ich kannte My Morning Jacket nur von einem Freund dessen Musikgeschmack ich zwar respektiere (Neil Young), aber nicht unbedingt teile. 1999 veröffentlichten sie mit „The Tenessee Fire“ ihr Debut-Album, 2001 kam „At Dawn“, das zweite Album. Von „It Still Moves“ aus dem Jahre 2003 gefiel mir die Single „One Big Holiday“, ohne mich aber näher mit dem gesamten Album zu beschäftigen.

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The Dead 60s

Wer denkt, daß Franz Ferdinand, Bloc Party, die Kaiser Chiefs, Maximo Park oder auch die Futureheads toll sind aber ein paar Ska/Dub-Einflüsse vertragen könnten, für den haben die Dead 60s aus Liverpool diese Marktlücke erkannt und sogleich auch vortrefflich ausgefüllt. Ihr Debut-Album wurde in England schon vor der Veröffentlichung gefeiert. Das bedeutet im Klartext, die Dead 60s werden oder sind das nächste große Ding, mitunter vielleicht sogar die Vorreiter eines Ska/Reggae-Revivals.

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Tristan Brusch

Nächste Folge von „Young man, seeks an interesting job. Will do anything legal.“ Hier, Tristan Brusch mit „My Ivory Mind“, seinem 2. Album. Tristan Brusch kommt allem Anschein nach aus Deutschland, zumindest kann man die Label-Informationen so deuten. Aufgewachsen sei er aber in Virginia und Belfast, sagt der Waschzettel.

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Arctic Monkeys

Natürlich ist der Hype um die Artic Monkeys etwas übertrieben, aber was soll man auch sagen wenn die Veröffentlichungen sich so sehr in Grenzen halten? Man könnte aus Ignoranz und Unwissenheit einfach mal schreiben, daß die Arctic Monkeys aus Sheffield mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die neuen Franz Ferdinand sind und sich auch so anhören. Ebenso kann man sich auch die zum Download freigegebenen Songs besorgen, damit man nicht ständig um den heißen Brei reden muß.

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Big Country

In einer gerechten Welt hätten die großartigen Musiker von Big Country mehr Anerkennung für ihre Musik bekommen. Aber was soll man sich beklagen, denn es gibt ja tausende von guten Bands die noch viel schlechter dran sind. Manche hatten nie einen Charterfolg und eine wachsende Anzahl wird niemals einen Charterfolg haben, bei dem sich exponentiell vermehrenden Dreck der allerorts aus den Lautsprechern quillt. Vielleicht führt das jetzt auch zu weit, denn man kann ja auch einfach von Big Country sehr günstig „The Crossing“ (1983) oder auch „Steeltown“ (1984) erwerben. Danach sieht man klarer.

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Die Ärzte

Die Ärzte aus Berlin sind die selbsternannte beste Band der Welt. Auch wenn das natürlich eine ironische Überhöhung ist, so wissen sie doch wie man es schafft dauerhaft im Gespräch zu bleiben und wie man gute, abwechslungsreiche Single-Auskopplungen mit genügend Erfolgspotential vornimmt.

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Film School

Ganz taufrisch sind Film School nicht, ihr Debut-Album „Brilliant Career“ wurde bereits 2002 veröffentlicht, allerdings in völlig anderer Besetzung. Aus diesem Grund sind sie für uns auch einer der Newcomer des Jahres 2006, zumal ihr selbstbetiteltes zweites (Debüt-)Album demnächst auf Beggars Banquet erscheint. Ein besseres Label, mal abgesehen von Creation Records (RiP), hätten sich Film School für ihre Musik wahrscheinlich nicht aussuchen können.

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Ian Brown

Wer hätte das gedacht, Ian Brown, Sänger der legendären Stone Roses hat mittlerweile schon vier respektable Soloalben herausgebracht. Dabei war er gar nicht für großartige musikalische Virtuosität bekannt, sondern eher für seine große Klappe. Die große Klappe hat Ian Brown auch nicht verloren, aber dafür Sampling-Loops und elektronische Sounds gefunden, wodurch sich seine Musik fernab der Stone Roses bewegt und so ungerechtfertigten Vergleichen geschickt aus dem Weg geht.

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The Lemonheads

Irgendwie ergibt es doch Sinn, daß die Cover-Version von Mrs. Robinson ( Simon & Garfunkel ) der größte Hit der Lemonheads war. Natürlich war Luka , im Original von Suzanne Vega , auch ein schöne Nummer, aber der Bekanntheitsgrad von Mrs. Robinson war eben viel größer. Viel größer eben auch als die vielen eigenen kleinen Ohrwürmer die Sänger/Songwriter und Schönling Evan Dando für seine (zumeist weibliche) Indiepop-Gefolgschaft zusammenklampfte.

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My Sister Grenadine

My Sister Grenadine

Hinter My Sister Grenadine verbirgt sich der Berliner Gitarrist Vincenz Kokot , der u.a. auch Mitglied bei der Postrock-Band Polaroid Liquide ist. Im Juli erscheint das Album „Shine In The Dark“ dieses Akustik-Projekts bei Solaris Empire und wir haben es uns angehört. Der Opener und Titelsong “ Shine In The Dark “ beginnt wie The Notwist bzw. beweist, wie man eine akustische Gitarre/Ukulele spannend zusammensamplen und sequenzieren kann.

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