Batcave

Einträge für Batcave, ein Stil bzw. eine düster-rockige Musikrichtung die noch deutlich vom Punk beeinflusst war. Es war ein Musikstil der frühen 80er, der in Amerika auch Death-Rock genannt wird. Anhänger des Batcave-Stils erkennt man oft an Iro­ke­sen­fri­sur oder hoch­tou­pierten, schwarzen Haaren, die an klassische Punks erinnern. Im Zusammenhang mit Batcave findet man deshalb auch die Bezeichnung "Gothic Punk". Soweit zu den typischen Klischees die dieser Musikrichtung anhaften. Der Begriff "Batcave" bezieht sich eigentlich auf einen Londoner Nachtclub, der von 1982 bis 1985 die Keimzelle der britischen Gothic-Szene bildete. Deshalb ist der Batcaver im eigentlichen Sinne der einzig legitime Vorfahre der heutigen Schwarzen Szene. Musikalisch zwischen düsterem Punk und minimalistischem Postpunk, ist Batcave im Grunde die Mutter aller späteren Gothic-Spielarten.

Es wurden keine passenden Einträge gefunden!

  • The Holloways

    Wer die geniale Single "Generator" von The Holloways schon einmal irgendwo gehört hat, der kann sich ein ungefähres Bild davon machen, wieviel Spaß hier auf Albumlänge verbreitet wird. Präziser gesprochen, auf dem Debütalbum "So This Is Great Britain?" dieser mitreißend aufspielenden, jungen Londoner Band. Das Album ist bereits im November in England (auf TVT Records) erschienen und in Deutschland bislang leider nur als relativ teurer Import zu bekommen.

     
  • Elbow

    Es weckt spontan schon ein enormes Interesse wenn man in einer Band-Biographie liest, daß besagte Band sage und schreibe zehn Jahre für das Debüt-Album gebraucht hat. So geschehen mit der britischen Band Elbow und man stellt sich daraufhin die Frage wie die Band wohl klingt? Ob sie vielleicht total kreativ und innovativ ist, oder ist sie doch eher verschroben, verspielt und ganz allgemein unzugänglich... Plötzlich wird man aber auch nachdenklich, denkt 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 Jahre zurück und legt alsbald die CDs in den Player und siehe da, solider, zeitloser britischer Gitarrenpop der Ruhe und Melancholie ausstrahlt, aber der einen auch nicht gerade mit seiner Modernität und Coolness vom Sofa haut. Was bleibt ist also das fein durchgestylte Cover-Artwork und schöne Musik für die ruhigen Stunden zu höchstens zweit, denn für die Party taugt es nicht.

     
  • Captain

    Abwechslung tut Not und wenn es der Hype-Fahrplan zuläßt, dann ist die Zeit sicherlich reif für eine Band wie beispielsweise Captain. Diese 5-köpfige Newcomer-Band aus London hat sich dem spät-achtziger Gitarrenpop verschrieben. Jetzt liegt ein Album vor, sauber produziert von Trevor Horn (ABC, Propaganda, FGTH, Pet Shop Boys, Seal, TATU, Simple Minds) und mit dem nötigen Schmalz ausgerüstet, eröffnen Captain dem geneigten Indie-Publikum damit einen Klang- und Melodienreichtum, den der WDR-2-Hörer manchmal so gerne verfluchen möchte.