Sie waren eine der ersten Bands auf dem legendären britischen Indie-Pop-Label, Sarah Records (1988-95) und neben "The Field Mice" auch eine der wichtigsten (Album: London Weekend, 1992). Bemerkenswert war dabei, daß es sich bei Another Sunny Day nur um eine Person handelte, nämlich Harvey Williams mit tatkräftiger Unterstützung eines 4-Spur-Rekorders.

Später spielte Williams als Gitarrist und Keyboarder bei den Labelkollegen von The Field Mice (sowie deren Nachfolgeband, den Trembling Blue Stars) und zeitweise war er auch ein Mitglied bei Blueboy.


[PoprockUnion 08/2001]

Bandmitglieder: Harvey Williams (vocals, keyboards, guitar, bass, drumcomputer)
    
Musikstil: Twee-Pop, Indie-Pop
    
Vergleichbare Bands: Blueboy, The Field Mice, The Smiths

Ausgewählte Diskographie:

London Weekend (LP, 1992)
    
Song-Empfehlungen:

1. You should all be murdered
2. Anorak City
3. I'm in love with a girl who doesn't exist
4. What's Happened
5. Genetic Engineering (OMD-Cover)

  • Duels

    Die Duels sind eine Band aus dem englischen Leeds und wenn wir nicht gleichzeitig den Campsite-Review ins Netz stellen würden, dann würden wir ganz offen sagen, daß die Duels sich auf ihrem Debütalbum oft an den Killers orientieren (Once In The Night, Brothers & Sisters, Things, Potential Futures). Da wir aber auch Meister der unterschwelligen Kritik sind und Tom, wohlgemerkt ein großer Fan dieser Platte, uns freundlicherweise die CD zur Verfügung gestellt hat, müssen wir andere Worte für das Debut "The Bright Lights & What I Should Have Learned" finden.

     
  • Chumbawamba

    Wahrscheinlich liegt man nicht so falsch wenn Chumbawamba irgendwann in der Rückschau als One-Hit-Wonder auftauchen, denn "Tubthumping" war 1997 mehr als nur ein Underground-Hit und weitere Details stoßen in diesem Geltungsbereich ja allgemeinhin auf Desinteresse.

     
  • Aphex Twin

    Aphex Twin, eigentlich nur ein DJ aus dem englischen Cornwall, der mit bürgerlichem Namen Richard D. James heißt. Da dies aber nicht sonderlich spektakulär klingt, bleiben wir lieber bei Aphex Twin (oder AFX), dem durchgeknallten Elektronik-Soundtüftler auf dem englischen Warp-Label, der sich manchmal musikalisch gekonnt zwischen Electro, Ambient und Industrial hin und her bewegt. Bisweilen schießt er aber ebenso oft gehörig über das Ziel hinaus und ignoriert deutlich das allgemein anerkannte Hörbarkeitskriterium.