Schweden-Retro-Rock der ersten Generation, soweit man dies als außenstehender Nicht-Schwede korrekt beurteilen kann. Atomic Swing wurden 1992 mit dem Hit "Stone me into the groove" bekannt und lösten sich 1997 wegen Erfolglosigkeit auf. Ihr kurzer Erfolg beschränkte sich dabei weitgehend auf Schweden, Australien und Japan.


Im Jahre 2006 kam es zu einer Reunion der Band und auch ein neues Album (The Broken Habanas) wurde veröffentlicht.


[PoprockUnion 08/2000]

Mitglieder: Niclas Frisk (guitar, vocals), Michael Lohse (keyboard), Petter Dahlström (bass), Henrik Berglund (drums)
    
Musikstil/-Genre: Indie-Rock, Garage-Rock
    
Vergleichbare Bands: Urge Overkill, Soundtrack Of Our Lives

Ausgewählte Diskographie:

A Car Crash In The Blue (LP, 1993)
Bossanova Swap Meet (LP, 1994)
Fluff (LP, 1997)
The Broken Habanas (LP, 2006)
    
Song-Empfehlungen:

1. Stone Me Into The Groove
2. Smile
3. In The Dust
4. Bossanova Swap Meet
5. So In Need Of A Change
6. Walking My Devil
7. The Flasher
8. Venus Addiction

  • Sten Fisher

    Wie es sich für jeden ernsthaften und hingebungsvollen Singer/Songwriter gehört, steht auch auf dem Debütalbum "Simple Things" von Sten Fisher der unsichtbare Aufdruck: Aufmerksames Zuhören erwünscht! Der Liedermacher-Fan, der weiß das und folgt dem Hinweis ohnehin. Liebhaber anderer musikalischer Stilrichtungen haben da aber mitunter schon größere Konzentrationsprobleme und Aufmerksamkeitsdefizite zu bewältigen.

     
  • Beck

    Eigentlich kann man sich nicht wirklich sicher sein, ob es sich bei Beck um ein avantgardistisches Gesamtkunstwerk, oder bloß um eine geschickte Verkaufsstrategie handelt. Andererseits ist dies aber auch völlig irrelevant, denn wenn Beck seine musikalischen Wundertüten öffnet, kann niemand vorhersagen was dieses Mal wohl drin sein wird. Allerdings hat man das Gefühl, daß die Sampling-Feuerwerke und das Antiheldentum aus den "Loser"-Zeiten endgültig der Vergangenheit angehören.

     
  • Filmpalast

    Der Filmpalast alias Dirk Schilling kommt aus Köln. Auf dem jetzt veröffentlichten Akustik-Album " Birth Of The Perfectly Known Stranger " zelebriert Filmpalast in charmanter Reduziertheit die Wonnen der Melancholie. Ob diese Platte jedoch die richtige Medizin für einsame Stunden, graue Herbsttage und den täglichen Blues ist, das sollte vielleicht jeder besser selbst entscheiden. Dieses Singer/Songwriter-Album besticht durch schlichtes, filigranes Gitarren-Handwerk und stimmliche Wärme.