Electronic Body Music (EBM)

EBM steht für Electronic Body Music, eine Musikrichtung bzw. ein Musikstil der sich gegen Ende der 80er-Jahre in Belgien etablierte und danach auch schnell in Deutschland populär wurde. Der harte und industriell-stampfende EBM-Sound bezog seine Inspiration vor allem aus den Musikrichtungen Industrial, Minimal Synth und Electropunk aus den frühen 80er-Jahren. Bands wie DAF, Die Krupps aus Deutschland, Throbbing Gristle, Cabaret Voltaire, Fad Gadget aus England und Front 242 aus Belgien gelten als Vorreiter. Die Bezeichnung EBM (Electronic Body Music) kann auf DAF und Front 242 zurückgeführt werden. DAF benutzten bereits in Interviews aus dem Jahre 1980 den Begriff der "Körpermusik" und Front 242 hatten auf dem Innencover ihrer 1984 erschienenen Mini-LP "No Comment" folgenden Kommentar abgedruckt: „Electronic Body Music composed and produced on eight tracks by Front 242“.
  • The Lemonheads

    Irgendwie ergibt es doch Sinn, daß die Cover-Version von Mrs. Robinson ( Simon & Garfunkel ) der größte Hit der Lemonheads war. Natürlich war Luka , im Original von Suzanne Vega , auch ein schöne Nummer, aber der Bekanntheitsgrad von Mrs. Robinson war eben viel größer. Viel größer eben auch als die vielen eigenen kleinen Ohrwürmer die Sänger/Songwriter und Schönling Evan Dando für seine (zumeist weibliche) Indiepop-Gefolgschaft zusammenklampfte.

     
  • Kent

    Kent sind eine große und erfolgreiche Band in Schweden und deshalb halten sie es wahrscheinlich seit einigen Jahren nicht mehr nötig ihre Alben auch in Englisch zu veröffentlichen. Vielleicht liegt es aber auch an ignoranten Plattenfirmen. Schade, denn auch in englischer Sprache ( Isola , 1998; Hagnesta Hill , 2000) machten Kent jederzeit eine gute Figur und konnten sich mit allen großen Britpop -Bands messen.

     
  • Oasis

    Wie kann man Oasis nicht für die beste Band der Welt halten, fragen die Fans. Wie kann man nur so arrogant sein, fragen die anderen. Ja, Oasis sind arrogant, geben Konzerte, bei denen man von vornherein weiß, dass sie schlecht sein werden und nur hoffen kann, dass Sänger Liam das Konzert nicht auch noch vorzeitig abbricht. Aber, verdammt, sie haben diese zwei ersten Alben - "Definitely Maybe" und "(What's The Story) Morning Glory" - vollbracht, möchte man sagen. Und damit sind sie in die Musikgeschichte eingegangen. Die meisten B-Seiten aus dieser Zeit sind um Längen besser, als vieles, was auf den letzten vier Alben gelandet ist (z. B. Talk Tonight, Aquiesce, The Masterplan, um nur drei zu nennen.)