Electronic Body Music (EBM)

EBM steht für Electronic Body Music, eine Musikrichtung bzw. ein Musikstil der sich gegen Ende der 80er-Jahre in Belgien etablierte und danach auch schnell in Deutschland populär wurde. Der harte und industriell-stampfende EBM-Sound bezog seine Inspiration vor allem aus den Musikrichtungen Industrial, Minimal Synth und Electropunk aus den frühen 80er-Jahren. Bands wie DAF, Die Krupps aus Deutschland, Throbbing Gristle, Cabaret Voltaire, Fad Gadget aus England und Front 242 aus Belgien gelten als Vorreiter. Die Bezeichnung EBM (Electronic Body Music) kann auf DAF und Front 242 zurückgeführt werden. DAF benutzten bereits in Interviews aus dem Jahre 1980 den Begriff der "Körpermusik" und Front 242 hatten auf dem Innencover ihrer 1984 erschienenen Mini-LP "No Comment" folgenden Kommentar abgedruckt: „Electronic Body Music composed and produced on eight tracks by Front 242“.
  • Scissors For Lefty

    Scissors For Lefty machten sich bereits 2005 mit ihrem selbstproduzierten Album " Bruno " einen Namen. Deshalb sicherte sich Rough Trade 2006 die Dienste der kalifornischen Brüderpaare Garza / Krimmel für ein weiteres Album mit erfrischend-flockigem Poprock. Diese tanzbaren Indieperlen mit starkem Pop-Appeal sollten bereits im Februar 2007 veröffentlicht werden, sind aber erst jetzt in England bzw. USA erschienen. Wer also das Album " Underhanded Romance " käuflich erwerben will, der muß sich vertrauensvoll an einen gut-sortierten Import-Plattenladen wenden.

     
  • Backyard Babies

    In Schweden ist es ganz offensichtlich, die Abba-Generation ist erwachsen geworden und schlägt mit wilden Gitarren nach den Geistern der Vergangenheit. Man muß hierbei aber deutlich unterscheiden, denn die Backyard Babies sind nicht "The Hives", auch nicht unbedingt "The (International) Noise Conspiracy", und schon gar nicht "Mando Diao". Die musikalischen Wurzeln der Backyard Babies liegen eher im Bereich von Punk, Sleaze-Metal und neuerdings auch in Bereichen des LA-Rocks.

     
  • Two Gallants

    Country-Folk-Punk oder so etwas Ähnliches könnte das vielleicht sein, was die Kindergartenfreunde Adam Stevens und Tyson Vogel als Two Gallants allein mit Gitarre und Schlagzeug abliefern. Das Besondere daran: die Saddle-Creek-Emotion möchte man sagen, eine Leidenschaft und Intensität wie man sie heute zum Beispiel von Label-Partner Conor Oberst (Bright Eyes) kennt. Dazu die Sorte Texte, die man liest und die einem völlig unverbraucht vorkommen, die neue Bilder verwenden und neue Geschichten erzählen.