Grunge

Grunge ist eine Musikrichtung die Anfang der 90er-Jahre aus Seattle kam. 1991 veröffentlichte die Grunge-Band Nirvana mit "Smells Like Teen Spirit" den Konsens-Song für die gesamte Grunge-Welle. Neben Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden galten die Screaming Trees und Alice In Chains als die wichtigsten Vertreter der Grunge-Musik. Mit den beachtlichen Chartserfolgen von Nirvana & Pearl Jam wird Grunge schnell zum Mainstream, da die Musikindustrie sofort mit Nirvana-Klonen in Baumfällerflanellhemden den Markt sättigte. Das musikalische Ende des eigentlichen Grunge wurde allerdings von Bands wie Bush, Silverchair, Stone Temple Pilots, Creed und Nickelback über den Höhepunkt des Hypes fortgeführt. Teilweise unter der Bezeichnung Heavy Rock, Alternative Rock und Nu Metal. Grunge als Musikrichtung steht für aggressiven Gesang, Dynamik bzw. rauhen, disharmonischen Gitarrenrock, getragen von halbverzerrten Gitarrensoli.
  • We Are Scientists

    Bei uns erscheint das We Are Scientists Major-Debüt "With Love and Squalor" erst im März 2006 - etwas spät könnte man jetzt meinen. Ganz passend heißt dann auch ein Titel "This Scene is Dead". Trotzdem ist dieses Album uneingeschränkt empfehlenswert für all diejenigen, die einfach alles haben wollen, oder für Indie-Fans, denen noch ein 36-Minuten-Ritt durch die Post-Punk-Hits des Jahres 2005 in der Sammlung fehlt. Der Song "Worth the Wait" klingt wie Hot Hot Heat, der Rest liegt irgendwo zwischen Maximo Park, Bloc Party und The Killers.

     
  • Black Grape

    Mit seinen Happy Mondays war Shaun Ryder das Aushängeschild des Madchester-Rave. Im Jahre 1995 mußten dann scheinbar die Stimmbänder geölt und die Kreditlinien verlängert werden, so daß Shaun die Band Black Grape ins Leben rief. Im Schlepptau auch dieses Mal mit dabei, Partykanone "Bez" der sagenumwobene Vortänzer der Mondays.

     
  • Cairo

    Die Band Cairo wurde 2005 von den beiden Bassisten Thomas Thiel und Michael Wright gegründet - letzterer stammt ursprünglich aus Seattle. Verstärkt wird die Münchner Band durch den Schlagzeuger Martin Dorfner und die Sängerin Nina Kuhlig. Jetzt, im Herbst 2007, haben Cairo ihr Debütalbum "The Armies Of Compassion" veröffentlicht, ein Kraftakt mit insgesamt 18 Songs. Dementsprechend vielseitig und vielschichtig sollte es dann natürlich auch zur Sache gehen und das tut es auch. Desöfteren wird die Bassisten-, Gitarristen- und Songwriter-Rolle gewechselt und auch bei den Gesangsparts verhält es sich ähnlich. Eine exakte Einordnung fällt deshalb nicht gerade leicht.