Grunge

Grunge ist eine Musikrichtung die Anfang der 90er-Jahre aus Seattle kam. 1991 veröffentlichte die Grunge-Band Nirvana mit "Smells Like Teen Spirit" den Konsens-Song für die gesamte Grunge-Welle. Neben Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden galten die Screaming Trees und Alice In Chains als die wichtigsten Vertreter der Grunge-Musik. Mit den beachtlichen Chartserfolgen von Nirvana & Pearl Jam wird Grunge schnell zum Mainstream, da die Musikindustrie sofort mit Nirvana-Klonen in Baumfällerflanellhemden den Markt sättigte. Das musikalische Ende des eigentlichen Grunge wurde allerdings von Bands wie Bush, Silverchair, Stone Temple Pilots, Creed und Nickelback über den Höhepunkt des Hypes fortgeführt. Teilweise unter der Bezeichnung Heavy Rock, Alternative Rock und Nu Metal. Grunge als Musikrichtung steht für aggressiven Gesang, Dynamik bzw. rauhen, disharmonischen Gitarrenrock, getragen von halbverzerrten Gitarrensoli.
  • Llama Farmers

    Bei der Verteilung von dämlichen Bandnamen haben die Llama Farmers den großen Wurf gelandet. Würden sie jetzt wenigstens Fun-Punk machen, dann könnte sich vielleicht irgendwann noch alles zum Guten wenden. So kommt erschwerend hinzu, daß die Llama Farmers auch noch aus England kommen, sich aber nicht einfach auf das Britpop-Konzept reduzieren lassen. Sie scheinen eher nach Amerika zu schauen, ohne einen klaren Stil zu bevorzugen.

     
  • Silversun Pickups

    In den USA konnten die Silversun Pickups schon im Jahre 2006 mit ihrem Alternative-Hit "Lazy Eye" und der zugehörigen EP "Pikul" Aufmerksamkeit und Airplay erlangen - den obligatorischen Auftritt bei David Letterman eingeschlossen. Jetzt steht auch das Debutalbum " Carnavas " bei uns in den Startlöchern bzw. der Importpreis befindet sich bereits auf einem erträglichen Niveau.

     
  • Seaport

    Die Band Seaport wurde 2004 in Berlin gegründet, hat mit "Rock'n'Roll Shanties" (08/2006) gerade ihr Debüt-Minialbum veröffentlicht und macht, wenn man den Infos der Plattenfirma glauben darf, doch tatsächlich Britpop. Natürlich ist dies schon verwunderlich, denn eine Band die sich heute freiwillig in die Kategorie Britpop einordnen läßt, schert sich wahrscheinlich wenig um den vorherrschenden Zeitgeist, oder sie hat erkannt, daß es einfach keine gute Postpunk-Band mehr gibt, die man noch unbedingt kopieren müßte. Vielleicht haben Seaport aber auch nur den kommenden Trend im Auge und vermuten, daß ein Britpop-Revival nach 10 Jahren durchaus angebracht wäre.