Interviews auf PoprockUnion

Hier findet ihr in loser Reihenfolge interessante Interviews mit Bands und Künstlern aus der Independent-Szene. Als Ergänzung zu unseren subjektiven Musik-Rezensionen und Band-Reviews kommen hier die Musiker selbst zu Wort. Sie sprechen dabei über ihr neues Album, ihre Tour, die Plattenfirma, ihre Lieblingssongs und alles was die Indie-Musik für uns und Euch interessant macht. Alles darf gesagt werden, aber wir stellen die Fragen.

 

Interview mit der Gothic-/ Dark Wave-Band Strip Music

Interview mit Strip Music (Press-Photo)Anläßlich des Erscheinens ihres hymnischen Wave-Pop-Albums "Hollywood & Wolfman" in Deutschland (auf Drakkar Records), haben wir ein E-Mail Interview mit Henric de la Cour geführt. Darin spricht der Sänger und ein Gründungsmitglied von Strip Music über seine musikalische Vision, die Hintergünde und die zukünftigen Pläne der Band.

PrU: Hallo, Henric, wie geht's Dir?

Henric: Einfach wundervoll...

PrU: In unserer kürzlich veröffentlichten Rezension zum Album "Hollywood & Wolfman" haben wir die Platte als eine Mischung aus Gothic Rock und Dark Wave beschrieben. Während des Durchhörens mußten wir immer an The Cure (i.e. Disintegration) und an Clan Of Xymox (i.e. Medusa) denken. Kannst Du damit leben, oder wie würdest Du Strip Music bzw. das aktuelle Album "Hollywood & Wolfman" beschreiben?

(Stand: 2007)

 

Beggars Group (Germany)

Indigo Musikproduktion & Vertrieb GmbH

Schlachthofstr. 36a

21079 Hamburg

 

1977 gründeten Martin Mills und Nick Austin das Independent-Label Beggars Banquet in England. Einige Jahre später kamen die Sublabel 4AD (Cocteau Twins, Dead Can Dance, Clan Of Xymox, Pixies, Belly, Pale Saints, The The,...) und Situation Two (The Charlatans, The Dylans, The Darkside, Fields Of The Nephilim, The Associates, Buffalo Tom, Red Lorry Yellow Lorry,...) hinzu. In den 80er Jahren waren diese Label hauptsächlich für ihren düsteren Avantgarde- bzw. Gothic-Rock (Bauhaus, Peter Murphy, The Fall, Tones On Tail, Gene Loves Jezebel, Died Pretty, Tubeway Army, Death Cult,...) bekannt. Heute ist die einflußreiche Beggars Group ein Zusammenschluß von mehreren Independent Plattenfirmen, darunter auch der Breakbeat-Pionier XL Recordings (früher: SL2, Liquid, The Prodigy,...; heute: The White Stripes, The Prodigy, Basement Jaxx, Badly Drawn Boy, Electric Six, Tapes 'N Tapes,...). Weiterhin die amerikanische Plattenfirma Matador Records (Pavement, Pizzicato Five, Helium, Guided By Voices, Spoon, Yo La Tengo,...), das britische Plattenlabel Too Pure, Wiiija Records (Bis, Cornershop,...), Mantra Recordings (Six By Seven, The Delgados, Gorkys Zygotic Mynci, Saint Etienne,...) und Mo'Wax. In Deutschland werden die Tonträger der Beggars Group von der Indigo Musikproduktion & Vetrieb GmbH vertrieben.


 

City Slang

Christof Ellinghaus Musikproduktion - City Slang

Pariser Strasse 44
10707 Berlin

Das Label City Slang wurde 1990 vom Christof Ellinghaus gegründet. Der ehemalige Konzertagent suchte damals eigentlich nur nach einer Möglichkeit die Flaming Lips für den deutschen Markt zu lizensieren und zu veröffentlichen. Aus dieser Idee heraus entstand das Indie-Label City Slang, welches anfangs vor allem US-Bands wie Yo La Tengo, Sebadoh, Built To Spill, Hole und die Lemonheads in Deutschland bzw. Europa herausbrachte. Heute ist City Slang stilistisch etwas breiter aufgestellt und beheimatet Bands wie: Blackmail, Schneider TM, Broken Social Scene, Calexico, Boss Hog, Nada Surf, Radio 4, The Album Leaf, The Notwist, To Rococo Rot,...


  • 3 Doors Down

    3 Doors Down kommen aus Mississippi und wurden im Jahr 2000 mit dem guten Titel "Kryptonite" auch in Deutschland bekannt. Damals war ihre Musik zwischen Post-Grunge bzw. Alternative-Rock relativ gut aufgehoben.
    Mittlerweile schreiben wir aber das Jahr 2005 und will man nett sein, dann spricht man beim derzeitigen Angebot (Seventeen Days) von 3 Doors Down wahrscheinlich eher von bodenständigem Rock.

     
  • Campsite

    Was gibt's Neues? Eigentlich nichts, es sei denn der tanzwütige Däne möchte auch mal auf die Musik von "The Killers" abrocken, ohne gleich unpatriotisch werden zu müssen. Für diesen Fall hat die dänische Band Campsite jetzt ihr Debütalbum "Names, Dates And Places" im Angebot. Insgesamt eine sehr eingängige Platte mit tanzbarem Indie-Rock, etwas weniger Energie als die zuvor genannten Killers, aber auch nicht so melancholisch und vielschichtig wie z.B. Interpol. Produziert wurde das Album vom Holländer Minco Eggersman (Sally Forth Records) und der Höhepunkt (Single-Tipp!) der CD ist mit Sicherheit der Song "In Case You Want To Talk It Out".

     
  • Devo

    Vielleicht waren Devo musikalisch keine so überzeugende Band, aber dafür hatten sie ein brilliantes Gesamtkonzept was sie irgendwie in die Nähe von Kraftwerk rückt. Innovativ, ironisch, intellektuell lautete ihre Devise und so wurden sie 1981 zu den Trendsettern des amerikanischen New Wave. Dies muß ausreichen um zu erklären, warum Devo auch heute noch den Status einer Avantgarde-Kultband besitzen.