Hier findet man alle unsere Album-Kritiken und Band-Reviews in seltsamer bzw. willkürlicher Reihenfolge. Der Genre-Mix umfaßt dabei Independent, New Wave, Britpop, C86, Postpunk, Shoegazer, Madchester Rave, Gothic Rock, aber auch noch andere Stile die heute nicht mehr ganz in unser Konzept passen.

 

Bei uns erscheint das We Are Scientists Major-Debüt "With Love and Squalor" erst im März 2006 - etwas spät könnte man jetzt meinen. Ganz passend heißt dann auch ein Titel "This Scene is Dead". Trotzdem ist dieses Album uneingeschränkt empfehlenswert für all diejenigen, die einfach alles haben wollen, oder für Indie-Fans, denen noch ein 36-Minuten-Ritt durch die Post-Punk-Hits des Jahres 2005 in der Sammlung fehlt. Der Song "Worth the Wait" klingt wie Hot Hot Heat, der Rest liegt irgendwo zwischen Maximo Park, Bloc Party und The Killers.

Kraftwerk schufen im Wesentlichen die klangliche Blaupause, aus der die britische New Romantic-Bewegung der 80er-Jahre und der spätere Techno-Pop seine Inspiration und Innovation herauszog. Und Kraftwerk lieferten obendrein mit der harten Drumcomputer-Rhythmik alle notwendigen Grundstrukturen für einen Großteil des Hip-Hop.

Die Band Elephant aus Schweden macht Grunge Rock, deshalb wollen wir kurz einige Jahre Rockgeschichte zurückspulen.
Die Grunge Welle kam irgendwann zu Anfang der 90er Jahre aus Amerika (Seattle) zu uns nach Europa herübergeschwappt und brachte uns so gute Hardrock- / Heavy-Bands wie Pearl Jam, Soundgarden, Nirvana, Smashing Pumpkins, Afghan Whigs oder auch Alice In Chains bzw. die Stone Temple Pilots. In der Rückschau und im allgemeinen damaligen Bewußtsein sollen alle diese und tausende weitere Ami-Grunge-Bands relativ ähnlich geklungen haben.

Acorn Falling ist eigentlich ein Solo-Projekt des Kopenhagener Musikers Lars Kivig. Durch Mithilfe von zahlreichen Gastmusikern hat Acorn Falling ein recht umfangreiches Line-Up für das zweite Album um sich geschart. Darunter so bekannte Namen wie Thomas Wydler von den Bad Seeds, Peter Principle von Tuxedomoon, John Contreras von Current 93 oder Zef Noise von Bauhaus bzw. Peter Murphy. Dabei herausgekommen ist "2nd Plateau Of Normalcy", ein Album mit düster-melancholischen Soundgewölben.

Alphamay-Bandfotos von: www.fotogra4bar.de

"Twisted Lines" ist der Name des neuen Longplayers des deutschen Darkwave-Projekts "Alphamay". Es ist bereits das dritte Album des Elektronik-Duos und besticht mit durchgängig gelungenem Songwriting und einprägsamen Synthpop-Melodien. Alphamay wurde von den langjährigen Freunden Cris Frickenschmidt und Henning Hammoor gegründet und der Bandname ist vermutlich eine Anspielung auf einen gemeinsamen Verkehrsunfall der beiden Musiker am 1. Mai 2012, bei welchem Cris so schwer verletzt wurde, dass er seitdem auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

  • Strip Music

    Zugegeben, mit dem Bandnamen Strip Music kann ich mich nicht richtig anfreunden, dafür ist ihr neues Album " Hollywood & Wolfman " aber große Klasse. Eigentlich hatte ich diese Mischung aus Gothic-Rock und Dark-Wave irgendwann in den 90er Jahren aus den Augen verloren. Wohlmöglich wegen der damals nachlassenden Synth-Pop bzw. EBM-Ausrichtung und den zunehmenden Einflüssen des Gothic-Metals und Post-Industrials.

     
  • Shy Guy At The Show

    Darf man als unabhängige Indie-Musik-Seite eigentlich am 07.11.2007 darüber berichten, daß Shy Guy At The Show am 10.11.2007 den local heroes -Bandcontest in Magdeburg gewonnen haben werden? Oder verbietet es der Anstand, zumal wir keine andere Newcomerband dieses Bundesfinales kennen!? Möglicherweise betreiben wir mit solchen Äußerungen sogar Wettbewerbsverzerrung, da wir ja hier bewußt die Meinungsführer, Gatekeeper und ganz allgemein, die Musikkenner mit hohem "Involvement" ansprechen. Objektiv betrachtet gibt es davon aber auch nicht allzu viele, also lehnen wir uns nur dieses eine Mal ganz weit aus dem Fenster.

     
  • Audioweb

    Audioweb eine Band aus Manchester die versuchte mit Dancehall und Reggae-Einflüssen den damaligen Britpop-Trend zu bereichern. Vergebens, wie wir heute wissen. Ihr größter Chart-Erfolg war die Cover-Version von Bankrobber (The Clash).